Technische Universität Wien
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2017-03-06 [

Daniela Neubacher, Herbert Kreuzeder

 | Presseaussendung 11/2017 ]

"More female students in Computer Science. Who cares?"

Am 14. März 2017 diskutieren renommierte Wissenschaftler_innen und Unternehmer_innen auf Einladung der Fakultät für Informatik im Kuppelsaal der TU Wien. Kernfrage: Wie können mehr Frauen für Informatik gewonnen werden?

Der Mangel an Frauen in der IT-Branche ist eine vielschichtige Herausforderung, der sich die Fakultät für Informatik stellt. So steht der Abend unter dem Leitbild "Because we care". Die Podiumsdiskussion widmet sich abseits von Klischees und Tabus dem Thema Diversity in der Informatik. Hannes Werthner, Dekan der Fakultät für Informatik diskutiert Lösungsansätze mit hochrangigen Wissenschaftler_innen wie Lenore Blum (Carnegie Mellon University) und Christiane Floyd (Deutschlands erste Informatik-Professorin) sowie Georg Kapsch (Präsident der Industriellenvereinigung) und Sabine Köszegi (Professorin für Labor Science and Organization, TU Wien). Die Moderation übernimmt Gerald Groß. Im Zuge des Abends wird erstmals der Helmut-Veith-Preis für herausragende Leistungen an Wissenschaftlerinnen vergeben.

Podiumsdiskussion "More female students in Computer Science. Who cares?"
14. März 2017, 17:30 Uhr
Kuppelsaal der TU Wien, Stiege 1, 4. Stock
Karlsplatz 13, 1040 Wien
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt!

Gerechter Zugang, gleiche Perspektiven
Warum hat unsere Gesellschaft auch im Jahr 2017 noch mit einem signifikanten Frauenmangel in den MINT-Fächern, insbesondere in der Informatik, zu kämpfen? Gibt es erfolgversprechende Lösungsansätze? Die Podiumsdiskussion ist Abschluss eines zweitägigen internen Fakultätsworkshops bei dem genau diese Fragen analysiert werden. In internationaler Runde wird an innovativen Lösungen für mehr Diversity an Hochschulen und einer verbesserten Lehre gearbeitet. Die Fakultät empfängt u.a. Raymond Lister (University of Technology, Sydney), Alan Mislove (Northeastern University, Boston) und Linda Werner (University of California, Santa Cruz).

"Wir können und wollen uns eine Informatik ohne gendergerechten Zugängen nicht leisten. Dafür müssen wir unsere eigenen Maßnahmen kritisch hinterfragen und von internationalen Erfolgen lernen. Neben bisherigen Anstrengungen, wie unsere verpflichtenden Kurse zu Gender Awareness, Mentorinnen-Programmen oder eine Frauenquote für Gastprofessor_innen bilden offene Diskussionsveranstaltungen wie diese erste Schritte auf dem Weg zu einer Hochschule, die für Frauen wie Männer gleiche Perspektiven bereithält“, erklärt Hannes Werthner die Intention.

Rückfragehinweis:
Mag.(FH) Daniela Neubacher, MA
Zentrum für Koordination und Kommunikation der Fakultät für Informatik
Technische Universität Wien
Favoritenstraße 9/195, 1040 Wien
T +43-1-58801-19568
daniela.neubacher@tuwien.ac.at

Aussender:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Resselgasse 3, 1040 Wien
T +43-1-58801-41024
pr@tuwien.ac.at

 

Bild: © Sara Meister