Technische Universität Wien
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2017-06-23 [

Florian Aigner, Ingrid Rozhon

 | Büro für Öffentlichkeitsarbeit, Kuratorium für Verkehrssicherheit ]

Bessere Straßen im Winter: Forschungspreis für Peter Nutz

Für ein Modell, das den Zusammenhang zwischen Wetter, Straße und Winterdienstmaßnahmen beschreibt, gewann der TU-Forscher Peter Nutz den Forschungspreis des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

Peter Nutz

Zum dritten Mal hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) seinen Forschungspreis in Höhe von € 10.000 verliehen. Peter Nutz, der am Institut für Verkehrswissenschaften der TU Wien promovierte und nun an der Magistratsabteilung 48 der Stadt Wien tätig ist, gewann mit seinem Beitrag zur Optimierung der Winterstreudienste auf Österreichs Straßen den ersten Platz.

Wetter, Straße, Streudienst
Mit seiner Entwicklung eines Straßenzustandmodells zur Optimierung des Winterdienstes konnte Peter Nutz die Fachjury für sich gewinnen. Das Modell, das er im Zuge seiner Dissertation entwickelt hat, erklärt den Zusammenhang zwischen bestehenden Wetterereignissen, Griffigkeit der Fahrbahn sowie Winterdienstmaßnahmen.

"In dieser Arbeit wurden sowohl Verkehrssicherheit als auch ökologische und ökonomische Aspekte zu einem praxistauglichen Gesamtmodell vereint, das auf allen Ebenen Vorteile für Nutzer und Gesellschaft bringt. Eine ausgezeichnete Weiterentwicklung des modernen Winterdienstes auf Österreichs Straßen", sagt Othmar Thann, Direktor des KFV.

Am 22. Juni 2017 wurde der KFV-Forschungspreis 2017 im Technischen Museum Wien verliehen. Insgesamt waren zehn Dissertationen und Forschungsprojekte im heurigen Wettbewerb eingereicht worden – drei Arbeiten konnten die internationale Fachjury von der Leistung und innovativen Ideen überzeugen. Neben dem Hauptpreisträger Peter Nutz wurde auch die Medienpsychologin Martina Mara vom Ars Electronica Futurelab (zweiter Platz) sowie die Fahrzeugtechnikerin Cornelia Lex von der TU Graz (dritter Platz) ausgezeichnet.

Der KFV-Forschungspreis wurde 2013 erstmals ins Leben gerufen, um Forscher_innen zur Entwicklung neuer Methoden in der Gestaltung sicherer Lebenswelten zu motivieren und ihre Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Bild: Kuratorium für Verkehrssicherheit/APA-Fotoservice/Roßboth