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2011-01-11 [

Wolfgang Pousek

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Beurlaubung

Die Rektorin oder der Rektor hat Studierende auf Antrag für höchstens zwei Semester je Anlassfall bescheidmäßig zu beurlauben, wenn einer der folgenden Gründe nachgewiesen wird:

  • Ableistung eines Präsenz- oder Zivildienstes

  • Schwangerschaft

  • Betreuung von eigenen Kindern

  • länger dauernde Erkrankung 

  • sonstiger studienbehindernder Grund

Der Antrag auf Beurlaubung ist bis längstens vier Wochen nach Beginn des Semesters (für das Wintersemester Ende Oktober. und für das Sommersemester Ende März), für das die Beurlaubung gelten soll, in der Studien- und Prüfungsabteilung einzureichen.

Während der Beurlaubung bleibt die Zulassung zum Studium aufrecht, die Teilnahme an Lehrveranstaltungen, die Ablegung von Prüfungen sowie die Einreichung und Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten, wie Master- und Diplomarbeiten und Dissertationen ist unzulässig.

Der Hochschülerschaftsbeitrag ist für die beurlaubten Semester zu bezahlen.
Nach Ablauf der Beurlaubung wird der Erlagschein wieder automatisch zugeschickt.

Da eine Beurlaubung in die Zukunft wirkt, kann die Genehmigung nicht rückwirkend erfolgen. Sie kann sich vielmehr nur auf Semester beziehen, die nach der Genehmigung beginnen. Wichtig ist die Ergänzung, dass die Beurlaubung absolut wirkt, also in diesen Semestern, für die auch kein Studienbeitrag entrichtet wurde, keine Lehrveranstaltungen besucht werden können und die Ablegung von Prüfungen ausgeschlossen ist. Denn dies würde in direktem Widerspruch zum Beurlaubungsgrund stehen und faktisch zu einer Umgehung der Beitragspflicht führen. Dabei sollen dennoch abgelegte Prüfungen absolut nichtig, somit „Nicht-Prüfungen" sein.