Technische Universität Wien
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2003-10-23 [

Wolfgang Pousek

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ECTS-Punkte

Gemäß den Übergangsbestimmungen des UG 2002 zum Studienrecht, § 124 Abs. 2, haben die Studienkommissionen bis zum 1. Juli 2003 allen gemäß UniStG erlassenen Studienplänen ECTS-Anrechnungspunkte i.S. des § 13 Abs. 4 Z 9 und § 19 Abs. 4 UniStG zuzuteilen, und zwar zu den einzelnen Studienleistungen (Lehrveranstaltungsprüfungen, wissenschaftliche Arbeiten, Praktika, Exkursionen, usw.)

Mit diesen Anrechnungspunkten ist der relative Anteil des mit den einzelnen Studienleistungen verbundenen Arbeitspensums zu bestimmen, wobei dem Arbeitspensum eines Jahres 60 Anrechnungspunkte und dem Arbeitspensum eines Semesters 30 Anrechnungspunkte zugeteilt werden. Die Jahresleistung von 60 ECTS-Anrechnungspunkten entspricht 1.500 Echtstunden (§ 51 Abs. 2 Z 26 UG 2002), d.h. 1 ECTS-Punkt ist für 25 Arbeitsstunden zu vergeben.

Ab sofort sind demnach die ECTS-Punkte auf dem Lehrveranstaltungszeugnissen und am "Nachweis über den Studienerfolg" angegeben. 

Der Arbeitsaufwand (= Gesamtumfang) beträgt

  •  für Diplomstudien (10 Semester) 300 ECTS-Anrechnungspunkte
  •  für Bachelorstudien 180 ECTS-Anrechnungspunkte
  •  für Masterstudien mindestens 120 ECTS-Anrechnungspunkte
  •  für Doktoratsstudien mindestens 120 ECTS-Anrechnungspunkte

Beträgt der Arbeitsaufwand für ein gemäß § 54 UG 2002 eingerichtetes Doktoratsstudium mindestens 240 ECTS-Anrechnungspunkte, darf der akademische Grad „PhD“ verliehen werden.