Forschungsevaluierung an der TU Wien
Forschungsevaluierung muß motivierend im Hinblick auf die Sicherung und Steigerung der Forschungsleistung der zu evaluierenden Einheit sein. Ziele der Forschungsevaluierung sind die Schaffung einer Basis zur Darstellung der Stärken der TU-Forschung nach innen und insbesondere nach außen und das Erkennen von strukturellen Mängeln sowie die Erarbeitung von Grundlagen für Entscheidungsfindungsprozesse in der strategischen und operativen Planung. Die Evaluierung soll als Mittel zur Standortfindung und eventuellen Neuorientierung dienen.
1. Zielsetzungen der Evaluierung der Forschungstätigkeiten
Forschungsevaluierung muß motivierend im Hinblick auf die Sicherung und Steigerung der Forschungsleistung der zu evaluierenden Einheit sein. Ziele der Forschungsevaluierung sind die Schaffung einer Basis zur Darstellung der Stärken der TU-Forschung nach innen und insbesondere nach außen und das Erkennen von strukturellen Mängeln sowie die Erarbeitung von Grundlagen für Entscheidungsfindungsprozesse in der strategischen und operativen Planung. Die Evaluierung soll als Mittel zur Standortfindung und eventuellen Neuorientierung dienen.
2. Struktur der verschiedenen Arten, Grade und Perioden der Forschungsevaluierung
Gemäß §§4, 5 und 8 EvalVO sind folgende Evaluierungsarten vorgesehen:
- Bewertung von Forschungstätigkeiten durch externe Fachleute und Sachverständigenbefragungen und -gutachten (im folgenden unter "Evaluierung von Organisationseinheiten - in größeren Abständen" behandelt),
- Sachbezogene Aufbereitung von Kennzahlen
(im folgenden unter "Evaluierung von Organisationseinheiten - jährlich" behandelt), - Evaluierung von im unbefristeten Dienstverhältnis stehenden UniversitätslehrerInnen
3. Forschungsevaluierung von Organisationseinheiten
Die Forschungsevaluierung von Organisationseinheiten betrifft im allgemeinen die Evaluierung von Forschungstätigkeiten von Instituten/Abteilungen in Verbindung mit der Evaluierung der Fakultät bzw. fachlich zusammenhängender Institutsgruppen. Die Forschungsevaluation ist ein Teil der Gesamtevaluation (Forschung, Lehre, Selbstverwaltung, Serviceleistungen nach außen) der Organisationseinheit. Zwei Arten der Forschungsevaluierung sind zu unterscheiden:
jährlich: für das laufende Controlling - früher bekannt unter dem Namen "Arbeitsberichte der Institutsvorstände"; dabei soll ein mehrjähriger zurückliegender Erfassungszeitraum (3 bis 5 Jahre, endend mit dem jeweils vorletzten Jahr) für die Evaluierung herangezogen werden.
in größeren Abständen - z.B. alle 5 bis 10 Jahre - für längerfristige Planungen; in besonderen Anlaßfällen kann auch zwischendurch (z.B. bei besonders gelagerten Fragen der Neugründung bzw. Wiederbesetzung von Ordinariaten oder bei größeren strukturellen Maßnahmen wie Zusammenlegungen von mehreren Instituten bzw. im Zusammenhang mit der Einrichtung neuer Studienrichtungen, fallweise bei beabsichtigten Großinvestitionen) eine Evaluierung (eventuell in abgekürzter, der konkreten Fragestellung angepasst reduzierter Form) von Organisationseinheiten als erforderlich erachtet werden.
Technische Universität Wien
