Technische Universität Wien
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Forschung

Die vier Forschungsschwerpunkte unserer Fakultät MWB: 

Computational Engineering; mechanische, thermische, mechatronische und biomechanische Systeme

Die moderne Computertechnologie und numerische Ingenieurmethoden bieten viele Möglichkeiten, das Verhalten von technischen  und biomechanischen Systemen hinsichtlich verschiedenster
Eigenschaften mit geeigneter Software an virtuellen Modellen zu untersuchen, doch das Spektrum an Möglichkeiten ist noch bei Weitem nicht ausgeschöpft. Dieser Forschungsschwerpunkt umfasst daher die Erstellung von Software und dafür geeigneten Modellen sowie wissenschaftliche Untersuchung an spezifischen Modellen, insbesondere an mechanischen, thermischen, mechatronischen und biomechanische Systemen. Beispielhaft seien angeführt: Mehrkörperdynamik, Maschinendynamik, Thermodynamik, Strömungsmechanik von Flüssigkeiten und Gasen, Wärmeübertragung, Mess- und Regelungstechnik mit Sensorik und Aktorik, Strukturmechnik von Werkstoffen und biologischem Material, Fahrzeugdynamik, Biomechanik und Rehabilitationstechnik.

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Methodenorientierte Produktenentwicklung und Anlagensystemtechnik

Ergebnisse von maschinenbautechnischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind die Konzeption, richtige Auslegung und Gestaltung hinsichtlich Funktion, Festigkeit, Herstellung, Nutzung bzw. Betrieb und letztlich Entsorgung „Technischer Systeme“. Als „Technische Systeme“ sind Maschinen, Geräte und Apparate sowie komplexe Anlagen, wie z.B. Transport-, Förder- und Materialflusssysteme, Verkehrsmittel, wie KFZ und Schienenfahrzeuge, und deren Antriebstechnik, sowie verfahrenstechnische Anlagen etc. zu verstehen. Daher ist es notwendig, die Entwicklung von Produkten und Anlagen methodenorientiert, mittels modernster Simulations- und Experimentaltechnik in rationellen und effizienten Prozessabläufen (virtuelles Engineering, Simultanous/Concurrent Engineering, Rapid Prototyping) vorzunehmen und Gesamt- sowie Detailoptimierungen unter Beachtung verschieden gewichteter Kriterien durchzuführen. Dabei sind Funktionalität, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Ökonomie (Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz) und Ökologie (Ecodesign, Toxologie – Emissionsforschung) etc. zu beachten. Die Herausforderung durch die Endlichkeit der fossilen Energieträger verlangt die Erforschung und Entwicklung von alternativen Energiewandlungs- und Antriebssystemen im Sinne der Nachhaltigkeit. Die Anlagensystemtechnik befasst sich insbesondere auch mit Steuerungs-, Regelungskonzepten und Prozessautomatisierung.

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Werkstoffforschung, Werkstoffverarbeitung und innovative Produktionssysteme

Erforschung und Entwicklung metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe insbesondere heterogener Materialien und Verbundwerkstoffe, sowie deren Verarbeitung; Werkstoffdiagnostik zur Auslotung hrer Potentiale sowie zur Prognose der Eigenschaften von Hochleistungswerkstoffen; Gesichtspunkte der ökonomischen und ökologischen Effizienz in der Werkstoffauswahl, der Verarbeitung und im Einsatz. Anpassung der Eigenschaftsprofile der Werkstoffe an die Leistungsanforderungen an Struktur- und Funktionsbauteile einschließlich der Entwicklung von Materialkombinationen und Fügetechniken. Entwicklung und Optimierung moderner innovativer Produktionstechnik unter Einbeziehung der Werkzeugmaschinen, Roboter- und Handhabungsgeräte und der Produktionsmesstechnik, der Umformtechnik und insbesondere der Hochleistungslasertechnik.

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Industrial Management

Befassung mit der optimalen Gestaltung sozio-technischer Systeme. Dies betrifft die Beziehungen von Organisationen zur Außenwelt (Leistungs- und Informationsaustausch, Marktverhalten, Kapitalmarktfinanzierung), zwischenbetriebliche und innerbetriebliche Prozesse (insbesondere Wertschöpfungs- und Logistikketten sowie Qualitätsmanagement), die Entwicklung innovativer Organisations- und Führungsformen sowie Arbeitsbedingungen, geeigneter Qualifikations- und Qualifizierungsprofile, Initiativen zur Unternehmensgründung, sowie Methoden und Techniken der risikobasierten Unternehmenssteuerung und innovativer Finanzinstrumente zur Finanzierung von Projekten und Unternehmen zur nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Hierzu erfolgt Grundlagenforschung hinsichtlich Wettbewerbsmanagement, Prozess-Management, Risikomanagement, Arbeitssystemgestaltung und Innovationsmanagement.

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