Technische Universität Wien
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TU!MentorING will…

  • Mentees in der Umsetzung ihrer beruflichen Ziele unterstützen
  • Zugänge zu formellen und informellen wissenschaftlichen Netzwerken eröffnen
  • Mentoring für Wissenschafterinnen an der TU Wien kontinuierlich verankern
  • Erfahrungen von Wissenschafterinnen ent-individualisieren
  • Reflexionen über genderspezifische Förderstrukturen anregen
  • Fächerübergreifende Kooperationen fördern
  • Anerkennungsformen von Mentoring Aktivitäten entwickeln

TU!MentorING ist...

ein Mentoring Programm für Nachwuchswissenschafterinnen der TU Wien.

Professorinnen und Professoren der TU Wien werden MentorInnen für Kleingruppen von 3 – 4 Mentees.

Die Mentoring-Durchgänge 2008-2010 und 2010-2012 werden im Rahmen des Projektes „fFORTE-WIT Women in Technology“ durchgeführt. Finanziert wird dieses Projekt von der Technischen Universität Wien und fFORTE Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.

"fFORTE WIT - Women in Technology" ist Teil von fFORTE, einer gemeinsamen Initiative des Rates für Forschung und Technologieentwicklung und der Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung, für Verkehr, Innovation und Technologie und für Wirtschaft und Arbeit.

Themen des TU!MentorING-Programems

Die Zusammenarbeit bzw. der Austausch von MentorInnen und Mentees im Rahmen des TU!MentorING Programmes unterscheidet sich in einigen Punkten zum Austausch zwischen der Dissertantin/Habilitandin und ihrer Betreuerin bzw. ihren Betreuer. Während BetreuerInnen von wissenschaftlichen Arbeiten der Dissertantin/Habilitandin v.a. mit fachspezifischen Wissen zur Seite stehen, liegt der Schwerpunkt im MentorInnen-Mentee-Gespräch hauptsächlich auf folgenden Themen:

  • Wissensschaftliche Karriereplanung und Reflexion
  • (Entwicklung von) Strategien im wissenschaftlichen Feld
  • Austausch von Informationen
  

Wissenschaftliche Karriereplanung und Reflexion

Hierbei geht es vor allem um die kritische Reflexion der Karrieremöglichkeiten der einzelnen Mentees sowie die Hinterfragung des Mythos der (männlichen) Normkarriere. So sollen die Möglichkeiten ausgelotet, Strategien entwickelt, persönliche Stärken und Schwächen sowie die thematische Schwerpunktsetzung geklärt werden. Dabei ist es wichtig, dass über Karrierevorstellungen offen gesprochen werden kann und pragmatische Lösungsstrategien und etwaige Alternativen nicht von vornherein ausgeschlossen sind.

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(Entwicklung von) Strategien im wissenschaftlichen Feld

Dies umfasst vor allem Strategien bei Bewerbungen, also den Austausch von formalen und informalen Regeln, die Gestaltung (inhaltlich sowie Design-spezifisch) von Lebensläufen und Publikationslisten, Tipps für die Einreichung von (internationalen) Forschungsanträgen sowie Strategien für die Kontaktaufnahme zu renommierten WissenschafterInnen bzw. Journals. Aber auch die Zusammenarbeit in einem (interdisziplinären) Forschungsteam, mit KonkurrentInnen und KooperationspartnerInnen kann angesprochen werden – ebenso wie Tipps und Tricks im Umgang mit Neid, Mobbing und Sexismus, sowie dem Umgang mit der Mehrfachbelastung Haushalt, Familie und wissenschaftliche Karriere.

 

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Austausch von Informationen

Ein weiterer Eckstein der wissenschaftlichen Karriere sowie des TU!Mentoring-Programmes ist der Zugang zu Informationen. Dabei geht es nicht nur darum, wo Stellenausschreibungen gefunden werden können oder wie Lehraufträge vergeben werden bzw. welche Stipendien und Förderstellen es gibt. Auch Informationen zum Wissenschaftsbetrieb allgemein, über Entscheidungsgremien, das Dienstrecht und wichtige Netzwerke können hier von Bedeutung sein. Ebenfalls hilfreich kann die Erstellung eines Publikationsplanes für die Mentees sein, sowie der Austausch von Wissen zu Verlagen, die Erstellung von Konzepten, der Planung von wissenschaftlichen Beiträgen in einer internationalen Zeitschrift und Informationen zu Publikationsförderungen.

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Lesetipp:

Genetti, Evi/Nöbauer, Herta/Schlögl, Waltraud (2003): move on… Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Wiener Mentoring-Projekt für Nachwuchwissenschafterinnen.

Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden über http://www.univie.ac.at/women/home/mentoring/downloads.html