Technische Universität Wien
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Helga Gartner (Fotoquelle: privat)

Lebenslauf Helga Gartner

Geboren    12. April 1972 in St. Pölten
Kinder:       Sohn Felix (geb. 2002) und Tochter Nora (geb. 2005)

AUSBILDUNG

Schulbildung

1979 bis 1983                   
Volksschule in Etsdorf

1983 bis 1987
neusprachlicher Zweig des Bundesgymnasiums in Krems, Rechte Kremszeile

1987 bis 1990
musischer Zweig im BORG in der Heinemannstraße in Krems mit Matura

universitäre Bildung

1990 bis 1996
Studium der Elektrotechnik und Studium der Japanologie (beide zur Halbzeit abgebrochen)

1993 bis 2002
Studium der Theaterwissenschaft mit Fächerkombination „Neue Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ (Öffentlichkeitsarbeit auf der Publizistik, Rechtsgrundlagen und Wirtschaft aus dem WIMB, und Internet und TV-Technik aus der ET)  Diplomarbeit: Das Wiener Colosseum in der Nußdorferstraße 4-6. Eine Bestandsaufnahme der Spielstätte von der Zeit des Baues 1897 bis zur Umwandlung in ein Kinocenter 1925.

1998 bis 2002
Feministisches Grundstudium (Lehrgang univ. Charakters in Strobl) abgeschlossen mit einer Arbeit zu: Stand und Potential feministischer Forschung in Österreich im Bereich Ingenieurswissenschaft und Technik.

09/2006 – 08/09
DOC-team Stipendium der Österr. Akademie der Wissenschaften an der WU Abt für Gender und Diversity in Organizations.

2007/8
Erasmus Studentin an der HU Berlin

2006 bis 2010
Dissertationsstudium bei Frau Prof. Haider-Pregler zur Rolle der ersten Akademikerinnen im Film im ersten Drittel des 20. Jh. 

Berufserfahrung

Sommer 1989 bis 1994
Ferialjobs: Gasthof Steininger in Straß/Küchendienst, Störungsstelle der Post in St. Pölten/Telefonannahme, Haus der Barmherzigkeit in Wien Pflegerin, Krems Chemie/Meß-und Regeltechnikerin, EDV-Labor der Fak. f. Raumplanung und Architektur/Bilddatenbank betreut.

8/1995 bis 3/1997
studentische EDV-Kraft bei Hewlett-Packard

4/1997 bis 11/1997
kaufmännische Angestellte (20 Std.) bei Hewlett Packard für Einkauf/ Bestellwesen/ Auslieferung/ Verzollung externer Produkte für Polen, Rußland und Ungarn.

WS 1999 bis SS 2001
koordinierende Tutorin für weitere 19 InternettutorInnen an der TU-Wien (Studienassistentin mit 3 Wochenstunden)

7/1998 bis 12/03
beim Verein der Freunde des österreichischen Lehrzielkatalogs (auch unter )|( unikat Hochschulinformationssysteme bekannt) teilzeitbeschäftigt als Projektassistentin bei Internetprojekten wie Prüfungsverwaltungssystem, Studierendenwebportale (lzk.ac.at, wegweiser.ac.at), Internetkommunikation zwischen Vortragenden und Studierenden über SIDES-4mi, LVA-Bewertung, direkt mailing und e-learning; organisierte das Zeit- und Ressourcenmanagement für die Abteilung, hotline und Datenwartung, Abhalten von Schulungen für Vortragende und Sekretariate sowie Verwaltungstätigkeit.

7/04 – 02/05
Testerin von WAP-Portalen bei der Mobilkom/A1, bei Siemens im Bereich Projektdokumentation Autobahnbau und beim abz.wien als Trainerin für eine Facharbeiterinnenausbildung für Maschinenfertigungstechnikerinnen in der Philips Lehrwerkstätte.

03/05 – 04/06
Projektkoordination eines ESF Projekts zur Integration von Gender und Diversitätsmanagement in die regulären Studienpläne am Beispiel der BW an der WU Wien: Abt. Gender and Diversity in Organizations.

SS 2008/9 - laufend
TU: LVA 188.234 Frauen in Naturwissenschaft und Technik gemeinsam mit Bente Knoll abgehalten

10/2009 - 10/2010: Leiterin der Koordinationsstelle für Frauenförderung und Gender Studies an der Tu Wien (Karenzvertretung)

10/2010 - 9/2012: Projektleiterin des Femtech finanzierten Projektes Changes an der TU Wien.

andere ausgewählte Tätigkeiten

SS1990 - 95
Studierendenvertretung an der Elektrotechnik und 1995 Vorsitzende der Fakultätsvertretung ET, Mitglied in Stuko, Fakkol, Berufungskommissionen, als Mitglied von EESTEC in folgenden Städten als Austauschstudentin: Budapest, Krakau, Zürich.

1992
„Die gestörte Idylle des Studiums“ einstündige Dokumentation auf Betacam

1993 – 1998
Frauenreferentin an der HochschülerInnenschaft an der TU Wien (erarbeitete mit dem Verein Sprungbrett das jetzige FIT-Projekt, Frauenringvorlesung „Die bessere Hälfte“, Veranstaltungs- und Seminarorganisation, Filmabende, Mitglied im AK f. Gleichbehandlungsfragen und Mitglied der interuniv. Koordinationsstelle für Frauenförderung)

1997
absolvierte ich den ÖH-Trainerinnenlehrgang und war auch regelmäßig im Tutoriumsprojekt als Trainerin tätig bzw. hielt immer wieder EDV-Schulungen ab.

3/1999 bis 6/2001
Frauenreferentin der Bundesvertretung der ÖH

5/2001
Durchführung des 27. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik in Wien als Vereinsobfrau; ich habe die Finanzen, PR sowie das Schülerinnenprojekt organisiert und beim Kulturprogramm des Kongresses mitgewirkt, das Ausstellungen, Stadtführungen, Büchertische, Kongressfest umfasste.

6-8/2002
Erstellen eines Konzeptes für eine Antidiskriminierungsstelle an der Uni Wien für das Vizerektorat Mettinger

5/2001 bis 2004
Redaktionsmitglied der Zeitschrift Koryphäe (Medium für feministische Naturwissenschaft und Technik) siehe: www.koryphaee.at

1995, 1997, 1999, 2003, 2005, 2007, 2009 und 2011
Ausschreibung des Lise Meitner Literaturpreises (als Obfrau der Kunstvereinigung Akunst in Kooperation mit dem HTU Frauenreferat; Thema: Texte zu Technik)

4/2002
veröffentlichte ich daraus gemeinsam mit Barbara Neuwirth, El Awadalla und Angelika Volst die besten Texte im Buch „Female Science Faction” beim Promedia Verlag.

12/2008
zweite Anthologie ausgewählter Texte aus dem Lise Meitner Literaturpreis erschienen „Female Science Faction. Reloaded“.

Publikationen Helga Gartner

  • Awadalla, El, Gartner, Helga, Neuwirth, Barbara, Volst Angelika (Hg.) (2001): FEMALE SCIENCE FACTION. Ausgewähltes vom Lise Meitner Literaturpreis. Promedia, Wien.
  • Ballauff, Karin /Gartner, Helga/ Hofmann, Roswitha/ Nussbaumer, Doris (Hg., 2008): FEMALE SCIENCE FACTION RELOADED. Ausgewählte Erzählungen. Promedia, Wien.
  • Gartner, Helga (1998): Damals an der TU-Wien in: Koryphäe, Ausgabe 23, 1998, Oldenburg, p. 47f.
  • Gartner, Helga, Seibert, Petra (2001): Beruf: Risikoforscherin? Ein Interview mit der Meteorologin und Universitätsprofessorin Helga Kromp-Kolb in Koryphäe Ausgabe 30, 2001 Wien, p. 9-17.
  • Gartner, Helga: Internationaler Frauentag 2001: Wogegen demonstrieren Frauen am 8. März? http://www.dieuniversitaet-online.at/Schwerpunkte.84.0.html?&no_cache=1&backPID=79&begin_at=20&tt_news=217
  • Verein FLuMiNuT (Hg.)( 2002): Wissen-schaf(f)t Widerstand. 27. Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik, Wien.
  • Gartner, Helga (2002): Das Wiener Colosseum in der Nußdorferstraße 4-6. Eine Bestandsaufnahme der Spielstätte von der Zeit des Baues 1897 bis zur Umwandlung in ein Kinocenter 1925. Diplomarbeit.
  • Gartner, Helga (2002): Stand und Potential feministischer Forschung in Österreich im Bereich Ingenieurswissenschaft und Technik. Abschlussarbeit des feministischen Grundstudiums.
  • Gartner, Helga (2003): Trotula in Koryphäe, Ausgabe 34, 2003, Wien, p. 4f.
  • Gartner, Helga (2003): Renée Schroeder. Ein Interview geführt von Helga Gartner in Koryphäe, Ausgabe 34, 2003 Wien, p. 6f.
  • Gartner, Helga (2004): Was ist gut? in: Koryphäe, Ausgabe 37, 2004, Wien, p. 11.
  • Gartner, Helga (2005): Abteilung Gender and Diversity in Oganizations. WU Wien. In Information 2005 Zeitschrift der Plattform von Einrichtungen für Frauenförderung und Geschlechterforschung an den österreichischen Universitäten p.36 – 38.
  • Gartner, Helga, Harders, Levke (2009): Bericht über das ZtG-Kolloquium "100 Jahre Frauenstudium: Das Geschlecht der Bildung" am 27. und 28. November 2008 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien, Bulletin Info 38 S. 42-45.
  • Gartner, Helga (2010). Aus eigener Kraft befreit. Germaine Dulacs Film "Die sterbende Sonne". In: Frauen schreiben gegen Hindernisse Teil 2, Hrsg. Susanne Blumesberger. Wien, Praesens Verlag.
  • Gartner, Helga (2010): Die Darstellung der ersten Akademikerinnen im Film bis 1930. Wien, Dissertation.