Technische Universität Wien
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015.080 Technik und Gender, Grundlagenvorlesung für IngenieurwissenschafterInnen

2012S, VO, 2.0h, 3.0EC

Vortragende:
Knoll, Bente; Univ.Lektorin Dipl.-Ingin. Drin.techn.

Ziele der Lehrveranstaltung
Vermittlung eines Überblicks über das Themenfeld Technik und Gender. Die Studierenden sollen nach der LV in der Lage sein, Bezüge zur eigenen Fachdisziplin herzustellen. Die Relevanz der Kategorie Gender in der Technik wird in und durch die LV auf unterschiedlichen Ebenen erkennbar und sichtbar gemacht. Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand der Debatte zu Gender in den Ingenieurwissenschaften. Anhand ausgewählter Beispiele werden im Anschluss zentrale Forschungsfelder exemplarisch diskutiert und nähert sich der Thematik von drei Seiten: - "Women in Science and Technology": strukturelle und symbolische Barrieren für Frauen in diesen Fachgebieten, Lösungsvorschläge zum Einstieg und zur Qualifikation. - "Science and Technology of Gender": Produktion und Determination von Vergeschlechtlichungen und Geschlechterdifferenzen in technologischen Artefakten - "Gender in Science and Technology": meta-analytische Ansätze zur Forschungspraxis und Methodik der Technikwissenschaften, Mechanismen der Vergeschlechtlichung in technischen Erkenntnisinteressen, Theoriebildungen, Methoden, Interpretationen von Ergebnissen und Forschungspraxen.

Inhalt der Lehrveranstaltung

  • Einführung in Gendertheorien: Verortung, Definitionen, Debatten
  • Feministische Technikkritik: Zugänge, Methoden, zentrale Forschungsfragen
  • Women in Science and Technology 1 - Beiträge von Frauen zu Naturwissenschaft und Technik in der Geschichte
  • Women in Science and Technology 2 - Ingenieurinnen heute: Sozialisation, Studium, Beruf, Karriere
  • Technologie und Männlichkeitskonstruktionen oder: "Der Ingenieur"
  • Gender und Fachkulturen oder: "Was ist Elektrotechnik?"
  • Gender und Planungsprozesse: Leitbilder, Beteiligung, Praxis
  • Genderkonstruktionen in verkehrsplanerischen Methoden zur Mobilitätserhebung
  • Repräsentation(en) von Technik und Ingenieurwissenschaften
  • Genderanalyse technologischer Artefakte
  • Gender und Nachhaltige Entwicklung
  • Gender und Technikfolgenabschätzung
  • Geschlechterpolitische Strategien: Managing Gender and Diversity / Antidiskriminierung
  • Genderperspektiven in SET (Science, Engineering and Technology)

Termine und Ort

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Mi 10:00 - 14:00 07.03.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 10:00 - 14:00 19.03.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 10:00 - 14:00 16.04.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 10:00 - 14:00 23.04.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 10:00 - 14:00 11.06.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 10:00 - 14:00 18.06.2012 TU Bibliothek, Vortragsraum Resselgasse 4, 5.OG Vorlesung
Mo 16:00 - 18:00 25.06.2012 HS 17 Friedrich Hartmann Prüfung

 

Prüfungen

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Mo 16:00 - 18:00 25.06.2012 HS 17 Friedrich Hartmann schriftlich 20.01.2012 00:00 - 21.06.2012 10:00 in TISS Prüfung 1. Termin

Zur Prüfungsanmeldung

LVA-Anmeldung

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16.01.2012 08:00 29.05.2012 23:59 29.05.2012 23:59

Curricula

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033 265 Bauingenieurwesen und Infrastrukturmanagement
ALG für alle Hörer
SOF Soft Skills

 

Literatur

Pflichtlektüre:

Erhältlich in der Vorlesung (€ 16,--) oder in der Lehrbuchsammlung

Vorkenntnisse:

Die Lehrveranstaltung ist als Einführung gedacht und setzt keine spezifischen Kenntnisse voraus. Die Vorlesung ist interdisziplinär angelegt, daher offen für alle Studienrichtungen; empfohlen insbesondere für diejenigen der ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten.

Leistungsnachweis
Anwesenheit, Teilnahme an der Diskussion, Gruppen- und Einzelarbeiten und schriftliche Ausarbeitung

Anmeldemodalitäten: email an bente.knoll@knollszalai.at

Link TISS

 


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138.028 Gender-Aspekte in den Naturwissenschaften

Bühler-Paschen, Silke; Univ.Profin. DIin Drin.
Stadler, Helga; Univ.Lektorin Maga

KO, 2012S , 1.0h - wird geblockt abgehalten 1.0 ECTS

06.03.2012 12:00 - 13:00 Uhr  FH Hörsaal 6

13.03.2012 - 22.5.2012 Seminarraum 134   Di, 10:00-11:45

Ziele der Lehrveranstaltung
Sensibilisierung der Studierenden für Gender-Aspekte in den Naturwissenschaften

Inhalt der Lehrveranstaltung
Ist-Stand in der Statistik, Ursachenforschung, Physikerinnen und Technikerinnen in der Geschichte, Beisp. für nationale und internationale Interventionen; Kurzreferate der Studierenden

Anmeldung nicht erforderlich

Kontaktmöglichkeiten:
Bühler-Paschen, Silke; Univ.Profin. DIin Drin.
Stadler, Helga; Univ.Lektorin Maga.

Anrechenbarkeit der Lehrveranstaltung (im Curriculum): Soft Skills Katalog

 


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255.029 Housing Gender

Pollak, Sabine; Ao.Univ.Profin. DIin Drin.

VO, 2012S , 1.5h  2.0 ECTS

Ziele der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung "Housing gender" untersucht Konzepte, Projekte und Theorien des Wohnens in Zusammenhang mit geschlechtlicher Identität. Ausgehend von Texten und Theorien sowie von unterschiedlichen Themen wie Hygiene, Effizienz, Siedlung, Repräsentation, Stadtbild etc. werden verschiedene historische und aktuelle Projekte aus der Architektur sowie aus Randbereichen der Architektur diskutiert. Ziel der Vorlesung ist es, den herkömmlichen Begriff der Architektur um theoretische und genderspezifische Fragestellungen anzureichern.

Termine: 2.5., 9.5., 16.5., 23.5., 30.5.2011, jeweils 16.00 - 18.00 Seminarraum Architekturtheorie, TU Wien

Inhalt der Lehrveranstaltung
"Körper, Raum Geschlecht" untersucht die Produktion von Raum im 20. und 21. Jahrhundert in Zusammenhang mit den jeweiligen Theorien über Körper und Geschlecht. Die Idee eines hygienischen und effizienten Körpers etwa bestimmte am Beginn des 20. Jahrhunderts über Jahrzehnte hindurch die Konzeption von Architektur. Die Angleichung von Körper und Maschine, die Annäherung an einen künstlich produzierten Körper sowie die Austauschbarkeit von Geschlecht bringt heute auch ein verändertes Raumverständnis mit sich. In diesem Zusammenhang sollen Beispiele aus der Architektur, Theorien über Körper und Geschlecht, filmische Praktiken sowie Praktiken der Kunst eine Annäherung an das Thema ermöglichen.


Anmeldung nicht erforderlich

Kontaktmöglichkeiten: sabine.pollak@tuwien.ac.at

Anrechenbarkeit
600 Architektur 2. Abschnitt
066 443 Architektur

Literatur

Ein Skriptum zur Lehrveranstaltung steht im TISS als Download zur Verfügung


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251.058 Gender Studies

VO, 2012S , 1.5h

Vortragende
Jormakka, Kari Juhani; O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.phil.
Kuhlmann, Dörte; Ao.Univ.Prof.in Dipl.-Ing.in Dr.in
Mittereger, Mathias; Univ.Ass.Dipl.Ing.


Ziele der Lehrveranstaltung
Dieser Kurs ist eine Einführung in die Genderstudien im Bereich der Architektur.Im Bereich der Architektur sind die Genderstudien von besonderer Bedeutung, da bauliche Strukturen leicht dazu verwendet werden können, um soziale Machtrelationen räumlich zu festigen.
Inhalt der Lehrveranstaltung

Genderstudien sind aus den feministischen Ansätzen hervorgegangen und versuchen, eine Kategorie zu eröffnen, innerhalb derer Frauenforschung und Männerforschung gleichberechtigt agieren können, mit der Zielsetzung, Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes zu überwinden.

Weitere Informationen
Beginn: Dienstag, den 6.03.2012, Informatikhörsaal um 12.30 Uhr

Prüfungsanmeldung über TISS

Ablauf:

  •  6.3. Organisation/ Discrimination by Design 1, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 13.3.Gender in der Architekturtheorie, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 20.3. Frauen in der Kunst- und Architekturgeschichte, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 27.3.Matriarchale versus patriarchale Architekturen, Psychoanalyse, Informatikhörsaal  12.30 Uhr
  • 17.4.Das unheimliche Haus/ Randgruppen und Minoritäten Informatikhörsaal 12.30Uhr
  • 24.4. Der kontrollierende Blick, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 8.5. Gender in der antiken Stadt, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 22.5. Gender im aktuellen Planungsdiskurs 1, Informatikhörsaal 12.30 Uhr
  • 5.6. Prüfung Informatikhörsaal 12.30 Uhr


Leistungsnachweis schriftliche Pruefung Anmeldung über die homepage

http://www.a-theory.tuwien.ac.at !

LVA-Anmeldung nicht erforderlich

Anrechenbarkeit:

  • 033 243 Architektur     2.0 ECTS
  • 600 Architektur     2.0 ECTS

 

 


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015.083 Rätsel, Erkenntnis, Wissen: die kulturelle Macht der Wissenschaften

Cserer, Amelie; Univ.Lektorin Drin.

SE, 2.0 h, 2 ECTS

Ort: EI 3A Hörsaal

Zeit: 7.3.2012-28.6.2012, Mi 16.00-17.30

Ziele der Lehrveranstaltung:

Vermittlung von Grundwissen über de gesellschatliche Relevanz der Naturwissenschaften und der Technologieentwicklung. Erwerb von Grundkenntnissen der Wissenschaftstherorie.

Inhalt der Lehrveranstaltung:

Was ist Wissenschaft? Um diese Frage zu beantworten wird im Seminar zunächst der Geschichte der Entstehung und Etablierung von europäischen Universitäten nachgegangen. Anhand von wissenschaftlichen Biographien werden wir sodann auf der persönlichen Ebene den Wurzeln unserer modernen Naturwissenschaften folgen. Es wird erörtert, welche Lebensentwürfe für eine wissenschaftliche Karriere relevant sind. Welche Antworten bieten feministische Entwürfe dazu? Im Kontext unserer postfordistischen Industriegesellschaft wird im nächsten Schritt die Institution der Wissenschaft heute hinterfragt. Notwendige Rahmenbedingungen der Erkenntnisproduktion werden erarbeitet und offen diskutiert. Welche Auswirkungen kann Technologie haben? Wo macht verantwortliches Forschen einen lebenswichtigen Unterschied? Beispielhaft wird das Labor als Ort von Wissensproduktion als soziotechnisches Unternehmen analysiert. Es wird motiviert über Ziele und Utopien der westeuropäischen Wissenschaften und Technologien nachzudenken. Die didaktische Durchführung gründet sich auf Diskussionen von Texten der Wissenschaftstheorie, Wissenschaftsgeschichte und feministischen Theorien sowie Biographien von ForscherInnen. Die LV ist als Einführung gedacht und setzt keine spezifischen Kenntnisse voraus. Das Seminar ist interdisziplinär angelegt und daher offen für alle Studienrichtungen; empfohlen insbesondere für diejenigen der technisch-naturwissenschaftlichen Fakultäten. - Zeugniserwerb durch mündliches Kurzreferat und schriftlicher Ausformulierung - Auswahl wird in der Vorbesprechung bekannntgegeben

Kontaktmöglichkeiten: amelie.cserer@tuwien.ac.at

keine Anmeldung erforderlich

Anrechenbarkeit der Lehrveranstaltung (im Curriculum): Soft Skills Katalog

genauere Informationen  im TISS 

 


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166.127 Ökologische u. gesellschaftliche Aspekte d. Chemie

Steiner, Ingrid; Ao.Univ.Profin. DIin Drin.
Grothe, Heinrich; Ao Univ.Prof. Dipl.Chem.Dr.

VO, 2012S , 2.0h - 3.0 ECTS
Do  14:00 - 15:30  08.03.2012 - 28.06.2012

Ort: GM 5 Hörsaal Chemie

Ziele der Lehrveranstaltung

Wecken eines Problembewusstseins für die Auswirkungen neuer Technologien auf die ökologische und gesellschaftliche Entwicklung.

Inhalt der Lehrveranstaltung


Stellenwert der Chemie in der modernen Gesellschaft. Ökologie: Stoffflussbetrachtung und -analyse, Stoffkreisläufe und ihre Auswirkungen (Klima, Treibhauseffekt, Ozon). Petrochemie, Kunststoffchemie, Bauchemie, Agrikulturchemie, Haushaltschemie, Chemie in der Ernährung und Medizin, Biotechnologie, regenerative Rohstoffe für die chemische Industrie. Aktuelle Problematiken. Chemikaliengesetzgebung. Chemie und Arbeitswelt. Geschlechterspezifische Aspekte.

Anmeldung nicht erforderlich, mündliche Prüfung

Anrechenbar im Rahmen des Soft Skills  und freie Wahlfächer

 


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251.143 Modul Architektur und Gesellschaft

VU, 2012S , 10.0h, 12,5 EC

Vortragende

  • Jormakka, Kari Juhani; O.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.phil./li
  • Kuhlmann, Dörte; Ao.Univ.Profin. Dipl.-Ingin. Drin.-Ing.
  • Dangschat, Jens; O.Univ.Prof. Mag.rer.soc.oec. Dr.phil.
  • Plakolm, Sabine; Ao.Univ.Prof. Dr.phil.
  • Schürer, Oliver; Senior Scientist Dipl.-Ing. Dr.techn.

Ziele der Lehrveranstaltung

Das Ziel der LVA ist die Vermittlung der Fähigkeit, die ethischen, sozialen und politischen Dimensionen des Handelns des Architekten zu erkennen und deren Implikationen im Entwurf verantwortlich umzusetzen.

Einführung am Mittwoch, 09.03.2012 um 10:00 Uhr im Seminarraum a-theory

Inhalt der Lehrveranstaltung

Das Modul Architektur und Gesellschaft setzt sich mit den ethischen, sozialen und politischen Fragen auseinander, die unverzichtbar mit der Produktion von Architektur verbunden sind. So ist etwa allein die Entscheidung, etwas zu bauen oder nicht, eine zutiefts politische Angelegenheit. Die architektonische Gestaltung öffentlicher und privater Räume ist aber auch an der Konstitution sozialer und sexueller Identitäten, an der Strukturierung von Beziehungen der Macht und an der Regulierung des Zugangs zu Waren und Informationen, beteiligt. Mittels architekturtheoretischer, kunsthistorischer, soziologischer und stadtplanerischer Konzepte werden die sozialen Implikationen der Architektur in konkreten Fallbeispiele aufgezeigt. Kernfächer: Archäologie des Raumes Berufsfeld Architektur Geschichte, Identität und Architektur Housing Gender Kunstfeld/Architekturwelt Praktische Vernunft der Architektur Stadtkonzepte Ergänzungsfächer: Current Issues Formen der Praxis House Rules Technik und Zivilisation Topos in Architectural Theory Wahlseminar Architekturtheorie
schriftliche Prüfung Anmeldung über TISS Gruppeneinteilung ist unbedingt einzuhalten: wird rechtzeitig auf der Homepage bekannt gegeben!

 

Leistungsnachweis

LVA-Anmeldung: 7.3.2012 22h bis 16.3.2012 22h 

Zur Gruppen-Anmeldung 

Anrechenbar für
066 443 Architektur   1.0
600 Architektur   1.5

Literatur
Ein Skriptum zur Lehrveranstaltung ist erhältlich. Wiedner Hauptstraße 7

Weitere Informationen

Link zur LVA im TISS  

 


280.156 Siedlungssoziologie

Dangschat, Jens; o Univ.Prof. Mag.Dr.

Hamedinger, Alexander; Vertr.Ass.Mag.Dr.

VO, 2012S, 2.0 EC

Ziele der Lehrveranstaltung

Diese Vorlesung ist als "spezielle Soziologie" für RaumplanerInnen und SoziologInnen ausgelegt, in welcher hauptsächlich die "Übersetzung" gesellschaftlicher Prozesse in den (meist großstädtischen) Raum diskutiert wird. Dabei soll das raum-,zeit- und theoriebedingte Verständnis von "Stadt" und das der Stadtgesellschaften dargestellt und eingeordnet werden. Ziel ist es, über die Thematisierung aktueller Probleme der Raumplanung und des Städtebaus theoretische Zugänge in der Stadt- und Regionalsoziologie kritisch zu reflektieren.

 

Inhalt der Lehrveranstaltung

Der Aufbau der Vorlesung orientiert sich einerseits am historischen Ablauf stadt- und regionalsoziologischer Erkenntnisse (Chicagoer Schule, New Urban Sociology), parallel zum Urbanisierungs- und Industrialisierungsprozess resp. zum Übergang zu postfordistischen und postindustriellen Strukturen. In einem historischen Abriss werden die zentralen Theorien, Methoden und empirischen Erkenntnisse der Siedlungssoziologie vermittelt. Andererseits werden mit den Themen Raumwahrnehmung und -verhalten, &quot;Verräumlichung&quot; sozialer Ungleichheit, Segregation, Suburbansierung, öffentlicher Raum und Urbanität Schwerpunktsetzungen vorgenommen, in denen explizit die Querverbindung zu den beiden Studiengängen Raumplanung und Architektur sowie Soziologie hergestellt werden soll.

 LVA Beginn am 15.3.2012, Do 15.00-16.30, HS 6

Leistungsnachweis: Klausur

Anmeldung: von 27.2.2012 bis 19.3.2012

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258.036 Wahlseminar Kunst- und Kultursoziologie

SE, 2012S , 3.0h, wird geblockt abgehalten

Vortragende
Aigner, Anita; Ass.Prof,  Dipl.-Ingin. Drin.techn.  Resch, Christine; Gastprof.Dr.in

Ziele der Lehrveranstaltung
Ziel der diessemestrigen Lehrveranstaltung ist es, ein empirisches Projekt durchzuführen, in dem einerseits der Möbel(haus)markt und seine Verkaufsstrategien, andererseits die kulturellen Praktiken des Möbelkaufs und des Einrichtens untersucht werden. Die Studierenden werden mit aktuellen Studien aus dem Forschungsfeld der material culture studies vertraut gemacht. Aber auch mit einschlägiger soziologischer Literatur, die ihnen dabei helfen soll, einen eigenen theoretischen Standpunkt zu entwickeln. Im Zuge des Seminars soll eine erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit geschrieben werden, die 40.000 Zeichen umfasst.

Inhalt der Lehrveranstaltung

IKEA & Co. Vom Möbelhaus ins Wohnzimmer – Verkaufsstrategien und Konsumption von Möbeln

In dieser Veranstaltung wollen wir herausfinden, welche Einrichtungsnormen den Besuchern in Möbelhäusern nahegebracht werden, aber auch welche Anliegen die Kunden haben. In der ersten Phase werden dazu am Beispiel von IKEA mit einem strukturierten Leitfaden Beobachtungsprotokolle angefertigt. Ein Besuch im Möbelhaus wird dokumentiert, Kataloge und Broschüren eingesammelt. Protokolle und sonstige Materialien werden in gemeinsamen Sitzungen interpretiert. Da uns das gesamte Spektrum der industrialisierten Möbelproduktion (vom Designerladen bis zum Möbeldiskonter) interessiert, besuchen wir in einem zweiten Schritt hochpreisige und weitere (mehr oder weniger) billige Möbelgeschäfte. Das ermöglicht es, schicht- und altersspezifische, sowie geschlechtsspezifische Normen bzw. Unterschiede herauszuarbeiten.

Dazu kommen die Verwendungen. Zunächst ist es sinnvoll, dass die SeminarteilnehmerInnen die Möbel beschreiben, die sie von IKEA besitzen und darstellen, wie sie dazu gekommen sind, wie sie im Alltag genutzt werden und welchen Grund es hat, dass es gerade Möbel von IKEA sind. Neben der Beobachtung und / oder dem aktiven Herstellen von Beratungsgesprächen in den Geschäften, werden durch einen Leitfaden strukturierte Interviews (mit Bekannten, mit Kunden) durchgeführt, um herauszufinden, was die Attraktivität von IKEA und den Gebrauchswert der Möbel aus der Nutzerperspektive ausmacht. (Stichworte: Größe der Wohnung, verfügbares Budget, Moden, Ästhetik, Jugendkultur, Unauffälligkeit) Auch diese Interviews werden gemeinsam analysiert.

In der Analyse wird es interessant sein herauszufinden, welches Verhältnis zwischen Form und Funktion (und Preis) von den Anbietern und Nutzern relevant gemacht wird, welche Versprechungen, welche Aspekte von Selbstdarstellung (durch einen spezifischen Geschmack) und welche pragmatischen Überlegungen mit dem Kauf von Möbeln behauptet werden und verbunden sind. Die Perspektive von Designern und Verkäufern wird mit der der Nutzer konfrontiert.

Ort: Modelliersaal Inst. 264/2

Block 1            Di 20., Mi 21. und Do 22.März 2012 17:00-20:00

Block 2            Di 24., Mi 25. und Do 26. April 2012, 17:00-20:00

Block 3            Di 21., Mi 22. und Do 23. Mai 2012, 17:00-20:00

Einzeltermin    Di 5. Juni 2012, 17:00-20:00 (Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten)

 


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