Technische Universität Wien
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Coaching für Mitarbeiter_innen der TU Wien

Ziel der TU Wien ist es, den Mitarbeiter_innen zielorientierte und individuelle Unterstützung zukommen zu lassen. Coaching bietet die Möglichkeit für bestimmte und oft sehr spezifische Frage- oder Problemstellungen, die im Laufe des Arbeitsalltags immer wieder auftreten, individuelle und situative Lösungsansätze zu erarbeiten.

 
Zielgruppe

  Das Coaching Angebot der TU Wien richtet sich grundsätzlich an alle

  • Mitarbeiter_innen, die Führungsaufgaben an der TU Wien wahrnehmen, insbesondere wenn sie diese neu übernommen haben.
  • Mitarbeiter_innen, die Unterstützung für berufliche Fragen / Entscheidungssituationen / Problemstellungen suchen.

 
Ablauf

1. Bei Interesse an einem Coaching, nehmen Sie bitte mit Heidi Pichler oder Sabine Pum Kontakt auf. Diese wird Ihnen dann in einem Vorgespräch die notwendigen Infos für die Auswahl eines Coaches zur Verfügung stellen (die PE hat einen Pool von Coaches zusammengestellt) bzw. Rahmenbedingungen abklären, unter welchen die Finanzierung durch die TU Wien erfolgt.

2. Der / Die Mitarbeiter_in nimmt in weiterer Folge selbst mit dem Coach Kontakt auf, schildert ihm / ihr die Fragestellung oder Situation, die im Coaching bearbeitet werden soll, und vereinbart einen ersten Termin und bringt bei diesem die Genehmigung der Personalentwicklung mit.

3. Die TU Wien übernimmt grundsätzlich (sofern die budgetäre Bedeckbarkeit gesichert ist) die Kosten für die ersten 5 Einheiten à 50 Minuten. Sollte die Frage nicht innerhalb dieses Rahmens angemessen bearbeitet werden (Stellungnahme des Coaches), werden zusätzliche Einheiten genehmigt.

4. Nach Abschluss des Coachingprozesses geben Sie ein Feedback über das Coaching ab, wofür Ihnen die PE einen Feedbackbogen zur Verfügung stellt. Diese Rückmeldungen sind ein zentrales Element der Qualitätskontrolle. Gegenstand der Rückmeldung ist ausschließlich Ihre Zufriedenheit mit dem Coach sowie dem Coachingprozess, keinesfalls jedoch Inhalte des Coachings. Jedes Coachinganliegen wird von der PE streng vertraulich behandelt. 

Abgrenzung zu anderen Beratungsformen:

Moderation

Moderation ist eine Methode zur gemeinsamen Arbeit in Gruppen, unterstützt durch einen Moderator oder eine Moderatorin. Das Ziel ist, mit allen Gruppenmitgliedern einen gemeinsamen Lernprozess zu gestalten. Das Beherrschen von Moderationsmethoden gehört zum Standardrepertoire jedes Gruppentrainers. Moderationsmethoden werden beispielsweise in der Organisationsentwicklung, in Seminaren und Konferenzen, Kongressen und Tagungen, in Besprechungen und im Projekt- und Qualitätsmanagement, in Schulen, in der Pädagogik und in der Erwachsenenbildung eingesetzt. (Quelle: Wikipedia)

Bei Neustrukturierung von Organisationseinheiten, neuen Führungskräften oder anderen herausfordernden Situationen an der TU Wien kann eine externe Moderation angefordert werden.

Mediation:

Mediation (lateinisch „Vermittlung“) ist ein strukturiertes freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung eines Konfliktes. Die Konfliktparteien – teilweise auch Medianten oder Medianden genannt – wollen durch Unterstützung einer dritten „allparteilichen“ Person (dem Mediator) zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Der Mediator trifft dabei keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern ist lediglich für das Verfahren verantwortlich. (Quelle: Wikipedia) 

Die TU Wien unterstützt auch Konfliktregelungen durch Mediationsverfahren und hat einen Pool an eingetragenen Mediator_innen. Der TU interne Ablauf ist gleich wie beim Coaching auch hier werden drei Mediator_innen zur Auswahl gestellt und die Inhalte sind genauso vertraulich wie auch im Coaching.

Vertrauenspersonen im Verfahren Jede MitarbeiterIn hat die Chance eine Vetrauensperson zum Verfahren beizuziehen, das kann allerdings nur eine Person aus einer Interessensvertretung der TU Wien (Betriebsrat oder Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, AKG) sein und auf alle Fälle sollten der oder die MediatorIn und das Gegenüber unbedingt vorab informiert werden.

Psychotherapie

Psychotherapie (von griechisch ψυχή psychḗ ‚Atem, Hauch, Seele‘ und θεραπεύειν therapeúein‚ pflegen, sorgen‘) ist das gezielte Behandeln einer psychischen Störung oder psychischer Folgen körperlicher Erkrankungen mit Hilfe verbaler Interventionen oder übender Verfahren auf der Grundlage einer therapeutischen Arbeitsbeziehung. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Methoden angewendet. Psychologische Verfahren, die nicht die Diagnose und Heilung von psychischen Störungen zum Gegenstand haben, wie z.B. Probleme der Lebensführung, werden dem Bereich der beratenden Psychologie zugeordnet. (Quelle: Wikipedia)

Die TU Wien kann keine Psychotherapie für Mitarbeiter_innen anbieten, in besonders kritischen Situationen bieten jedoch die Arbeitspsychologin bzw. die Psychotherapeut_innen unter den Coaches eine "psychologische Erste Hilfe" und helfen auch bei weiterführenden Schritten.

Wenn Sie auf der Suche nach Psychotherapieplätzen auf Krankenschein sind, dann können Sie auch direkt bei folgender Hotline anfragen:

Verein für ambulante Psychotherapie 01-402 56 96

Mobbingberatung

Mobbing ist ein komplexer krisenhafter/konfliktgeladener Prozess am Arbeitsplatz, bei dem eine Person durch eine oder mehrere Personen über einen längeren Zeitraum hinweg systematisch und regelmäßig Verhaltensweisen ausgesetzt wird, die als Angriff und Diskriminierung erlebt werden und die betroffene Person in die unterlegene Position bringen soll. Bei ungehindertem Fortlaufen eines solchen Prozesses kommt es zu massiven Schädigungen des Arbeitsklimas und negativen Folgen für die Betroffenen (siehe Betriebsvereinbarung über partnerschaftliches Verhalten und Antidiskriminierung am Arbeitsplatz; https://www.tuwien.ac.at/fileadmin/t/pers1/downloads/BV_Verhalten_am_Arbeitsplatz.pdf)  

Doch nicht jeder Konflikt am Arbeitsplatz ist unter Mobbing einzuordnen: Der Arbeitskreis für Gleichbehandlung (AKG) bietet dazu auf dessen Homepage umfassende Informationen zu Mobbing, einen Selbst-Test, Hilfestellungen, Rechtslagen und Unterstützungsmöglichkeiten an (siehe unter https://www.tuwien.ac.at/akgleich/anti_mobbing/).