Technische Universität Wien
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Code of Conduct - Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, Beschluss des Rektorates vom 23. Oktober 2007 (deutsche Fassung / englische Fassung)

Präambel

Wissenschaftliche Redlichkeit und die Beachtung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis sind unverzichtbare Voraussetzungen wissenschaftlichen Arbeitens, das Erkenntnisgewinn anstrebt und von der Öffentlichkeit entsprechend respektiert werden soll. Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis widersprechen dem Wesen der Wissenschaft.
Die Technische Universität Wien ist der guten wissenschaftlichen Praxis verpflichtet und anerkennt die Pflege guter wissenschaftlicher Praxis und den angemessenen Umgang mit Vorwürfen von Fehlverhalten als ihre institutionelle Aufgabe. Die folgende Richtlinie soll dazu beitragen, wissenschaftliches Fehlverhalten zu vermeiden, und die Qualität wissenschaftlicher Arbeit fördern.
Auch wenn die Unredlichkeit in der Wissenschaft durch ein Regelwerk nicht gänzlich verhindert werden kann, so können doch entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, die gewährleisten, dass die Normen guter wissenschaftlicher Praxis allen Beteiligten bewusst gemacht werden.
Die folgenden Grundsätze ersetzen in keinem Punkt bestehende (allgemeine oder fachspezifische) rechtliche Regelungen und ethische Normen, sondern verankern ergänzend allgemeingültige Grundsätze wissenschaftlicher Ethik auf gesamtuniversitärer Ebene.
Die Formulierung des Textes erfolgte in Anlehnung an die Richtlinien der Österreichischen Rektorenkonferenz zur Sicherung einer guten wissenschaftlichen Praxis sowie an die Empfehlungen der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Deutsche Forschungsgemeinschaft, Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, Weinheim: Wiley-VCH, 1998).

§ 1
Allgemeine Prinzipien der wissenschaftlichen Praxis

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Technischen Universität Wien tätig sind, sind verpflichtet lege artis zu arbeiten, d.h. ihre wissenschaftliche Tätigkeit entsprechend den rechtlichen Regelungen, ethischen Normen und dem aktuellen Stand der Erkenntnisse ihres Faches bzw. ihrer Disziplin durchzuführen, Resultate zu dokumentieren und alle Ergebnisse konsequent kritisch zu hinterfragen,  strikte Ehrlichkeit im Hinblick auf die Beiträge von Partnerinnen und Partnern, Konkurrentinnen und Konkurrenten sowie Vorgängerinnen und Vorgängern zu wahren, wissenschaftliches Fehlverhalten in ihrer eigenen Arbeit und (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) in ihrem Umfeld zu vermeiden und ihm vorzubeugen und  die im Folgenden beschriebene Grundsätze und Regeln zu beachten.

§ 2
Wissenschaftliches Fehlverhalten

Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt vor, wenn in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang bewusst oder grob fahrlässig Falschangaben gemacht werden, geistiges Eigentum anderer verletzt oder sonst wie deren Forschungstätigkeit beeinträchtigt wird.
Als wissenschaftliches Fehlverhalten kommen insbesondere in Betracht:
1. Falschangaben durch
a) Erfinden von Daten
b) Verfälschen von Daten (z.B. durch Auswählen und Zurückweisen unerwünschter Ergebnisse, ohne dies offenzulegen; durch Manipulation einer Darstellung oder Abbildung)
c) unrichtige Angaben in einem Bewerbungsschreiben oder einem Förderantrag (einschließlich Falschangaben zum Publikationsorgan und zu in Druck befindlichen Veröffentlichungen)

2. Verletzung geistigen Eigentums
in Bezug auf ein von einem anderen geschaffenes urheberrechtlich geschütztes Werk oder von anderen stammende wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse, Hypothesen, Lehren und Forschungsansätze durch
a) unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorenschaft (Plagiat)
b) Ausbeutung von Forschungsansätzen und Ideen, insbesondere als Gutachterin oder Gutachter (Ideendiebstahl)
c) Anmaßung oder unbegründete Annahme wissenschaftlicher Autoren- oder Mitautorenschaft
d) Verfälschung des Inhalts
e) unbefugte Veröffentlichung und das unbefugte Zugänglichmachen gegenüber Dritten, solange das Werk, die Erkenntnis, Hypothese, die Lehre oder der Forschungsansatz noch nicht veröffentlicht ist

3. Inanspruchnahme der (Mit-) Autorenschaft eines anderen ohne dessen Einverständnis

4. Beeinträchtigung der Forschungstätigkeit anderer durch
a) Sabotage von Forschungstätigkeit (einschließlich dem Beschädigen, Zerstören oder Manipulieren von Versuchsanordnungen, Geräten, Unterlagen, Hardware, Software, Chemikalien oder sonstigen Sachen, die ein anderer zur Durchführung eines Experiments benötigt)
b) Beseitigung von Primärdaten, insofern damit gegen gesetzliche Bestimmungen oder disziplinbezogen anerkannte Grundsätze wissenschaftlicher Arbeit oder gegen § 6 der Richtlinie verstoßen wird

§ 3
Mitverantwortung für Fehlverhalten

Eine Mitverantwortung für Fehlverhalten im Sinne des § 2 kann sich insbesondere ergeben durch
1. aktive Beteiligung am Fehlverhalten anderer,
2. Mitwissen um Fälschungen durch andere,
3. Mitautorenschaft an fälschungsbehafteten Veröffentlichungen, oder
4. grober Vernachlässigung der Aufsichtspflicht.

§ 4
Leitungsverantwortung und Zusammenarbeit

Jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler handelt eigenverantwortlich im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit. Wer Leitungsaufgaben eines wissenschaftlichen Bereichs (Institut, Arbeitsgruppe, etc) wahrnimmt, trägt zugleich Verantwortung für eine angemessenen Organisation, die sicherstellt, dass die Aufgaben der Leitung, Aufsicht, Konfliktregelung und Qualitätssicherung eindeutig zugewiesen und tatsächlich wahrgenommen werden.
Die Leitungsfunktion eines wissenschaftlichen Bereichs verlangt Sachkenntnis, Präsenz und Übersicht. Kann die Leitungsverantwortung aufgrund der Größe der Gruppe oder aus sonstigen Gründen nicht ausreichend wahrgenommen werden, so sind die Leitungsaufgaben zu delegieren.
Das Zusammenwirken in wissenschaftlichen Bereichen muss so beschaffen sein, dass die in spezialisierter Arbeitsteilung erzielten Ergebnisse wechselseitig mitgeteilt, kritisiert und in einen gemeinsamen Kenntnisstand integriert werden können. Dies ist auch für die Ausbildung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in der Gruppe zur Selbständigkeit von besonderer Bedeutung. Die wechselseitige Überprüfung der Arbeitsergebnisse ist ebenfalls sicherzustellen, dies auch durch Zurverfügungstellung eigener Ergebnisse.
Jede Leiterin und jeder Leiter eines wissenschaftlichen Bereichs hat sich wissenschaftlich vorbildlich zu verhalten und dafür Sorge zu tragen, dass die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis eingehalten werden.

§ 5
Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist eine der primären Aufgaben einer Universität.
In allen Instituten ist dafür Sorge zu tragen, dass für den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere für Diplomandinnen und Diplomanden, Doktoratsstudentinnen und Doktoratsstudenten, „post docs“ sowie auch für Assistentinnen und Assistenten und Habilitandinnen und Habilitanden, eine angemessene Betreuung sichergestellt ist und eine primäre Ansprechperson existiert.
Jede Universitätslehrerin und jeder Universitätslehrer ist aufgefordert, dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Grundsätze der guten wissenschaftlichen Praxis zu vermitteln und wissenschaftliches Fehlverhalten zu thematisieren, um so zur Entwicklung eines Problem- und Verantwortungsbewusstsein beizutragen.

§ 6
Sicherung und Aufbewahrung von Primärdaten

Primärdaten als Grundlage von wissenschaftlichen Veröffentlichungen müssen unbeschadet sonstiger gesetzlicher Bestimmungen auf haltbaren und gesicherten Trägern in den Instituten, wo sie entstanden sind, für mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden, soweit dies möglich und zumutbar ist.
Alle wichtigen Ergebnisse müssen eindeutig und nachvollziehbar dokumentiert und protokolliert werden, da wissenschaftliche Ergebnisse nur reproduziert werden können, wenn alle wichtigen Schritte nachvollziehbar sind. Die Protokolle sind mindestens 10 Jahre aufzubewahren, um auf die Aufzeichnungen zurückgreifen zu können, wenn die veröffentlichten Resultate angezweifelt werden.

§ 7
Wissenschaftliche Veröffentlichung

Autorinnen und Autoren sind für die wissenschaftliche Verlässlichkeit ihrer Veröffentlichung selbst verantwortlich.
Veröffentlichungen, die über neue wissenschaftliche Ergebnisse berichten, sollen die Ergebnisse und die angewandten Methoden vollständig und nachvollziehbar beschreiben und eigene und fremde Vorarbeiten vollständig und korrekt nachweisen. Bereits früher veröffentlichte Ergebnisse sollen nur in klar ausgewiesener Form und nur insoweit wiederholt werden, als es für das Verständnis des Zusammenhangs notwendig ist.
Sind an einer Forschungsarbeit bzw. an der darauf aufbauenden Publikation mehrere Personen beteiligt, so kann als Mitautorin oder Mitautor nur genannt werden, wer zur Konzeption der Studien oder Experimente, zur Erarbeitung, Analyse und Interpretation der Daten oder zur Formulierung des Manuskriptes selbst wesentlich beigetragen und der Veröffentlichung zugestimmt hat. Die Leitung einer Organisationseinheit, eines Forschungsprojektes oder einer Arbeitsgruppe begründet ebenso wenig eine Autorenschaft wie die Mitwirkung bei der Datenerhebung oder die Finanzierung des Forschungsvorhabens. Die sogenannte „Ehrenautorenschaft“ ist ausgeschlossen.
Alle Mitautorinnen und Mitautoren sollten die Freigabe eines Manuskripts zur Veröffentlichung durch ihre Unterschrift bestätigen. Sofern Art und Umfang der Forschungsarbeit bzw. die Anzahl der beitragenden Autorinnen und Autoren es zulassen, ist auch kenntlich zu machen, welchen Beitrag die einzelne Person geleistet hat.
Werden im Manuskript unveröffentlichte Beobachtungen anderer Personen zitiert oder Befunde anderer Institutionen verwendet, so ist – vorbehaltlich anderer anerkannter fachspezifischer Übung – vorab deren schriftliches Einverständnis einzuholen.
Durch das Einverständnis mit der Nennung als Mitautorin oder als Mitautor wird die Mitverantwortung dafür übernommen, dass die mitautorisierte Publikation wissenschaftlichen Standards entspricht. Dies gilt vor allem für den Bereich, für den die Mitautorin oder der Mitautor einen Beitrag geliefert hat; sie oder er ist sowohl für die Korrektheit des eigenen Beitrags wie auch dafür verantwortlich, dass dieser in wissenschaftlich vertretbarer Weise in die Publikation eingebracht wird.
Veröffentlichungen im Internet und die Verwendung von Internet-Quellen unterliegen denselben Regelungen wie andere Veröffentlichungen und Quellen.

§ 8
In-Kraft-Treten

Diese Richtlinie tritt am Tag nach der Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Technischen Universität Wien in Kraft.

 

Code of Conduct – Rules to Ensure Good Scientific Practice
Decision by the Chancellor's Office of 23 October 2007

Preamble

Scientific honesty and observance of the principles of good scientific practice are indispensable prerequisites for any scientific activity that strives to increase knowledge and accordingly seeks to be respected by the public. Breaches of good scientific practice are contrary to the essence of science.
Vienna University of Technology is committed to good scientific practice and recognises cultivation of good scientific practice and appropriately dealing with accusations of misconduct as its institutional task. The following Guidelines are meant to help avoid scientific misconduct and promote quality in scientific activities.
Even if dishonesty in science cannot be totally prevented by a set of rules, corresponding precautions can still be taken to ensure that the norms of good scientific practice are brought home to all concerned.
The following principles do not in any way replace existing legal regulations and ethical standards (of a general nature or relating to specific disciplines) but additionally establish generally applicable principles of scientific ethics at the level of the university as a whole.
The wording of the text follows closely that of the Austrian Conference of University Chancellors to Ensure Good Scientific Practice as well as the recommendations of the Commission on Self-Regulation in Science of the German Research Foundation (German Research Foundation, Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, Wiley-VCH, Weinheim, 1998).

Article 1
General principles of scientific practice

Scientists working at Vienna University of Technology are obliged
o to work artis lege, i.e. to carry out their scientific activities in accordance with legal regulations, ethical standards and the current state of the art of their profession or discipline,
o to document results and consistently subject all results to critical analysis,
o to maintain stringent honesty in regard to contributions made by collaborators, competitors and predecessors,
o to avoid and prevent scientific misconduct in their work and (as far as they are able) in their immediate environment,
o to comply with the principles and rules described below.

Article 2
Scientific misconduct

Scientific misconduct is when in any scientific context misinformation is given, either deliberately or through gross negligence, or the intellectual property of others is infringed or their research activities are otherwise impaired.
Particularly likely to be considered scientific misconduct are:
1. Misrepresentation by
a) inventing data
b) falsifying data (e.g. by selecting and rejecting inconvenient results without disclosing this fact; by manipulation of any presentation or illustration)
c) making misrepresentations in any application for employment or grants (including misrepresentations about publication bodies and publications already in print)

2. Infringement of intellectual property rights
in regard to any work created by others and protected under copyright or significant scientific insights, hypotheses, doctrines or research approaches derived from others by

a) unauthorised use with misrepresentation of authorship (plagiarism)
b) exploitation of research approaches and ideas, in particular as a professional appraiser (theft of ideas)
c) expropriation or unjustified adoption of scientific authorship or co-authorship
d)  falsifying contents
e) unauthorised publication and unauthorised disclosure to third parties as long as the work, discovery, hypothesis, doctrine or research approach has not been published

3. Claiming the (co-) authorship of others without the latter's consent

4. Impairing the research activities of others by

a) sabotaging research activities (including damaging, destroying or manipulating experimental facilities, equipment, documentation, hardware, software, chemicals or other items required by others to carry out an experiment)
b) eliminating source data wherever this violates statutory regulations or recognised principles of scientific work specific to the particular discipline or article 6 of these Guidelines

Article 3
Co-responsibility for misconduct

Co-responsibility for misconduct within the meaning of article 2 may in particular result from
 1. actively participating in the misconduct of others,
 2. knowledge of falsifications by others,
 3. co-authorship of publications tainted by falsification, or
 4. grossly neglecting supervisory obligations.

Article 4
Management responsibility and cooperation

Every scientist acts on his or her own responsibility in the context of scientific activities. Anyone charged with management of a scientific division (institute, working group, etc) at the same time bears responsibility for appropriate organisation ensuring that the tasks of management, supervision, conflict resolution and quality control are unambiguously allocated and actually exercised.
The management function of a scientific division requires professional knowledge, physical presence and an overall view. Management functions must be delegated where management responsibility cannot be adequately exercised due to the size of the group or for other reasons.
Collaboration in scientific divisions must be structured in such a way that the results obtained through specialised division of labour can be mutually communicated, criticised and integrated into a common stock of knowledge. This is also of particular importance for training new generations of scientists in the group to become independent. The mutual review of work results must likewise be ensured, including by making one's own results available.
Each manager of a scientific division must behave in a scientifically exemplary manner and see to it that the rules of good scientific practice are complied with.

Article 5
Responsibility for new generations of scientists

The training and promotion of new generations of scientists is one of a university's primary tasks.
All institutes must endeavour to ensure that appropriate responsibility is provided for new generations of scientists, in particular for master’s and doctoral students, post-doctoral researchers as well as for assistants and those writing post-doctoral theses, and that there is a primary interlocutor available to them.
Every university teacher is called upon to inculcate the principles of good scientific practice in new generations of scientists and to stress the issue of scientific misconduct so as to contribute to their awareness of the problem and their responsibility.

Article 6
Securing and retention of source data

Source data, as the basis for scientific publications, and without prejudice to other statutory regulations, must be retained for at least ten years on viable and secured media in the institutes where they were produced wherever this is possible and can reasonably be expected.
All important results must be documented in an unambiguous and comprehensible manner and recorded since scientific results can only be replicated if all important steps are comprehensible. Records must be retained for at least ten years in order to be able to fall back on notes if the published results are called into question.

Article 7
Scientific publication

Authors are themselves responsible for the scientific reliability of their publications.
Publications reporting on new scientific results should describe those results and the methods applied completely and comprehensibly and account completely and correctly for prior work by the relevant scientist and by others. Results already published earlier should only be repeated in clearly disclosed form and only where it is necessary for contextual understanding.
Where several persons are involved in research work or in publications based on it then only such persons may be cited as authors and co-authors as have themselves significantly contributed to the design of the studies or experiments, to elaboration, analysis or interpretation of data or to production of the manuscript and have consented to its publication. Management of an organisational unit, of a research project or a working group is no more to be considered authorship than participation in data collection or in financing of the research project. So-called "honorary" authorship is expressly barred.
All co-authors should confirm clearance of a manuscript for publication with their signatures. Where the nature and scope of the research activity or the number of contributing authors so permits it should also be clarified what contribution each individual person has made.
If unpublished observations of other persons are cited in the manuscript, or if findings by other institutions are used then, with reservation made for other recognised practices specific to a particular discipline, their written consent must be obtained in advance.
By consenting to be cited as co-authors, the latter assume a share of responsibility that the co-authored publication meets the requirements of scientific standards. This applies especially to the field to which the co-authors have contributed; they are responsible both for the correctness of their own contribution as well as responsible for the fact that that contribution has been incorporated in the publication in a scientifically defensible manner.
Publications on the Internet and the use of Internet sources are subject to the same regulations as other publications and sources.

Article 8
Entry into force

These Guidelines will enter into force on the day following their publication in the university gazette of Vienna University of Technology.

 

Verfasst von Mag. Ute Koch Zuletzt geändert am 9. 2. 2016 (HT)