Technische Universität Wien
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Kunst am Bau

Kunstprojekte im öffentlichen Raum sind heute wesentliche Faktoren der aktuellen Kunst und ihrer Rezeption. Auch in der TU Wien findet man verschiedene Projekte, die in oder an TU-Gebäuden umgesetzt wurden.

Graffiti Objekt Perlmooser Haus (Operngasse 11)

Das Stiegenhaus, welches sich als öffentlicher Raum für Kunst im Bau eignet, wurde mit Graffiti des Szenekünstlers "Ichiban" im Zuge des Umbaus im Jahr 2003 gestaltet. Jedes der sechs Stockwerke verfügt über geeignete Wandflächen mit individuellen Graffiti. Im Eingangsbereich wurde das Mission Statement der TU Wien angebracht.  

Statement des Künstlers "Ichiban" zu dieser Gestaltung: "Hauptaugenmerk war es, Architektur und Graffiti zu einem Dialog zu führen, ohne beide Bereiche in ihrer Individualität zu mindern. Auf der einen Seite wurden Stilelement und Themenbereiche aus dem Umfeld wahrgenommen und abstrakt in die Malerei integriert. Auf der anderen Seite wurde eine notwendige  Spannung, vor allem im Bereich der Farbgebung, erzielt um den Alltagsrhythmus in der TU Wien zu inspirieren."

Mission Statement der TU Wien im EG
Graffiti im 3. Stock

Mission Statement Objekt Favoritenstraße

Im Juni 1999 beschloss der Senat einstimmig das Mission Statement "Technik für Menschen - Wissenschaftliche Exzellenz entwickeln und umfassende Kompetenz vermitteln".

Um dieses Leitbild auch nach außen hin sichtbar zu machen, wurde das Architekturbüro Rüdiger Leine beauftragt, eine Stahlkonstruktion mit dem Leitspruch zu planen. Dadurch werden beide Häuser in der Favoritenstraße miteinander verbunden. Gleichzeitig wird noch einmal auf die Kernkompetenzen der TU Wien aufmerksam gemacht.

Panoramaansicht Objekt Favoritenstraße 9-11

Teilansicht Objekt Favoritenstraße 9

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Die Eulen am Bibliotheksgebäude

Die Eule ist seit der Antike ein Symbol für Weisheit und Gelehrsamkeit. Die Eulenskulpturen am Bibliotheksgebäude wurden von dem Schweizer Künstler Bruno Weber geschaffen. Alle Figuren zusammen formieren sich zu einer surrealen Eulen-Mensch-Familie.

Die große Eule:

Das auffallendste und bekannteste Merkmal des Gebäudes ist die große Eule: Sie ist 18m hoch und wurde an Ort und Stelle in Beton gegossen. Das "Original" befindet sich im Bruno Weber Skulpturenpark bei Dietikon in der Nähe von Zürich. Bei der Ecksäulenskulptur kommen Metapher, Allegorie und Ornament zusammen, vereint in einem Symbol, das Transzendenz anzeigt. Der Mensch-Vogel-Mythos weist auf den Befreiungsdrang im Geiste hin. Im Eulen-Menschen kann auch der Lichtbringer gesehen werden, da die Eule als das Zeichen der Weisheit gilt, die Dunkelheit des Nichtwissens durchdringt.

Die kleinen Eulen:
16 kleine Eulen verzieren in Gesimshöhe die pfeilerartigen Auskragungen des Bibliotheksgebäudes. Alle Figuren zusammen formieren sich zu einer surrealen Eulen-Mensch-Familie.

Gesamtansicht Universitätsbibliothek
Detailansicht große Eule 
Detailansicht kleine Eule 

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Goeschl Skulptur Objekt Freihaus

Roland Goeschl, österreichischer Bildhauer, Maler und Kunsthistoriker, wurde im Frühjahr 1988 von der Bundesbaugesellschaft (heute BIG) mit dem Bau dieser Skulptur beauftragt. Goeschls Hauptaugenmerk lag bei dem Entwurf der Skulptur darauf, einen räumlichen Bezug zum Freihausgebäude herzustellen.
Roland Goeschl war ab 1972 ordentlicher Professor am Institut für Kunst und Gestaltung an der Technischen Universität Wien.

Detailansicht Goeschl Skulptur
Goeschl Skulptur zwischen den 3 Freihaustürmen

Das rote Glaspanel am Getreidemarkt - 24 Stunden glühen

Dieses rote gläserne Schild wurde von Prof. Werner Würtinger, freischaffender Bildhauer und Künstler in Wien, unter dem Aspekt der allgemeinen Sichtbarkeit - auch außerhalb der Tageslichtsituation - geschaffen. Gedämpftes, an der Glasschicht "gleitendes" Licht sollte ein schimmerndes Glühen entstehen lassen ("Alpenglühen in der Großstadt bei Nacht").

Glaspanel am Chemiehochhaus
Detailansicht Glaspanel

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