Bachelorstudium Verfahrenstechnik
Voraussetzungen
Verfahrenstechnik sollte jede/r studieren, die/der Interesse an technischen Fragestellungen und deren Umsetzung in Laboranlagen und/oder industriellen Anlagen der Chemischen Prozesstechnik, Umwelttechnik oder Energietechnik hat und somit Beiträge zur Lösung einer Reihe von brennenden Problemen unserer Zeit leisten möchte.
Inhalte
Die Verfahrenstechnik ist eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, wobei die Grundlagen und Anwendungen der Technischen Chemie und des Maschinenbaues Schwerpunkte des Studiums bilden. Es wird daher eine breite Ausbildung in diesen beiden Disziplinen angeboten, wodurch die Studierenden eine solide Grundlage erhalten. Weiters wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen forciert, um die Kenntnisse auf die praktischen Erfordernisse zu erweitern (z.B. Management, rechtliche Aspekte). Im Bachelorstudium werden die fundamentalen Grundlagen vermittelt, sodass eine Vertiefung im Zuge des Masterstudiums Verfahrenstechnik, ein Weiterstudium in fachverwandten anderen Masterstudien bzw. ein direkter Berufseinstieg angeschlossen werden kann.
Studienbedingungen
Aufgrund der geringen Anzahl der StudentenInnen ist ein familiäres Ausbildungsklima mit intensiver Betreuung gegeben. Wartezeiten bei Labors sind ein Fremdwort. Im fortgeschrittenen Studium ist die Einbindung in interessante Forschungsarbeiten die Regel. In Labors und im Technikum stehen gut ausgestattete Versuchs- und Demonstrationseinrichtungen für die Ausbildung zur Verfügung. Im Rahmen einer Bachelorarbeit wird typischer Weise ein anwendungsorientiertes Projekt bearbeitet.
Mögliche Masterstudien
An der TU Wien wird ein Masterstudium Verfahrenstechnik (E066 473) angeboten, dass direkt auf dem Bachelorstudium Verfahrenstechnik aufbaut. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, in andere fachlich in Frage kommende Masterstudien an der TU Wien oder an anderen in- und ausländischen Universitäten einzusteigen.
Berufsbilder und -aussichten
Aufgrund der soliden und interdisziplinär angelegten Ausbildung gibt es kein typisches Berufsbild, sodass VerfahrenstechnikabsolventInnen sehr breit einsetzbar sind. Häufige Tätigkeitsgebiete sind:
- Forschung und Entwicklung
- Prozess- und Verfahrensentwicklung
- Anlagenbau (Planung, Konstruktion und Projektabwicklung)
- Betrieb und Produktion
- Energie- und Umwelttechnik
- Anwendungstechnik, technische Akquisition
- Projekt- und Anlagenmanagement
- Sicherheitstechnik/Störfallvorsorge, Umweltschutz und Abfallmanagement
- Instandhaltung und Wartung von verfahrenstechnischen Anlagen
Organisatorische Zuordnung
Das Studium Verfahrenstechnik ist ein interdisziplinäres Studium und wird von den Fakultäten Technische Chemie und Maschinenwesen und Betriebswissenschaften gemeinsam angeboten.
Kontaktmöglichkeiten
Studiendekan:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Hermann Hofbauer
T +43-1-58801-15970
E hermann.hofbauer@tuwien.ac.at
Studienkommissionsvorsitzender:
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Alexander Reichhold
+43 (1) 58801 - 166 302
E alexander.reichhold@tuwien.ac.at
Fachschaft Maschinenbau:
T +43-58801-49561
E service@fsmb.at
www.fsmb.at
Weitere Informationen:
http://info.tuwien.ac.at/VT
Technische Universität Wien

