Technische Universität Wien
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Masterstudien Technische Chemie

Studienkennzahl                   

E 066 491 - Technische Chemie - Synthese

E 066 492 - Werkstofftechnologie und -analytik

E 066 493 - Technische Chemie - Materialchemie

E 066 494 - Technische Chemie - Chemische Prozesstechnik  

E 066 495 - Biotechnologie und Bioanalytik

E 066 658 - Chemie und Technologie der Materialien

Dauer4 Semester
Umfang120 ECTS
AbschlussDipl.- Ing. (= Master of Science, MSc)         

Studienpläne und Verordnungstexte finden Sie in TISS.

Technische Chemie - Synthese

Im Masterstudium "Technische Chemie – Synthese" sollen ChemikerInnen ausgebildet werden, die mit allen wichtigen Synthesemethoden und –verfahren der anorganischen, organischen und makromolekularen Chemie vertraut sind und neu synthetisierte Verbindungen umfassend charakterisieren können.
Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen in der Vertiefung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse in anorganischer und organischer Molekularchemie, sowie auf dem Gebiet der anorganischen Materialsynthese und der organischen Materialien (Polymere). Dazu gehört auch die Vermittlung von Strategien der Analytischen Chemie zur Trennung von Reaktionsgemischen und Charakterisierung der synthetisierten Produkte. Zusammen mit einer Vertiefung in Reaktionskinetik und Katalyse sowie in theoretischer Chemie wird den Studierenden so die Basis und das Verständnis für die Umsetzung von Synthesemethoden in die industrielle Praxis nahe gebracht.
Besonderes Gewicht wird auch auf umfassende praktische Fertigkeiten gelegt; die Studierenden sollen durch selbständige Tätigkeit die Synthese, Trennung und Charakterisierung von anorganischen und organischen Substanzen und Materialien auch in der Laborpraxis unter Anwendung modernster Arbeits- und Analysenmethoden kennen lernen.
Die AbsolventInnen dieses Masterstudiums sind in der industriellen Praxis in Forschung und Entwicklung für Aufgaben auf verschiedensten Gebieten einsetzbar, z.B. von der Wirkstoffsynthese (pharmazeutische Industrie) über industriell wichtige organische und anorganische Zwischen- und Endprodukte (petrochemische und Produkte der anorganischen Großindustrie) bis zu Polymeren (Kunststoffindustrie), sowie anorganischen und nanostrukturierten Materialien.
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit, die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.

Information:

O.Univ. Prof. Dr. Heinrich Gruber
E heinrich.gruber@tuwien.ac.at
T +431 58801 16290

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Werkstofftechnologie und Werkstoffanalytik

Die Studierenden des Masterstudiums “ Technische Chemie – Werkstofftechnologie und Werkstoffanalytik“ erhalten, auf der Basis eines chemisch-technisch orientierten Bachelorstudiums, eine fundierte Ausbildung in Richtung Herstellung, Verarbeitung, Charakterisierung und Anwendung von metallischen, keramischen und Polymerwerkstoffen sowie Verbundwerkstoffen und Werkstoffverbunden. Im Rahmen des Masterstudiums wird die Brücke zwischen technisch-anwendungsorientiertem Wissen (Technologie der Werkstoffe) und natur- bzw. werkstoffwissenschaftlichem Verständnis geschlagen. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der Umsetzung chemisch-metallurgischer und materialtechnologischer Prozesse für Herstellung, Verarbeitung und Funktion von Hochleistungswerkstoffen in der industriellen Praxis sowie der Entwicklung und Anwendung moderner Verfahren der Werkstoffcharakterisierung von der Forschung bis zur Produktion und Qualitätssicherung / Good Laboratory Practice. Die Studierenden lernen die Eigenschaften von hochwertigen Werkstoffen in Verarbeitung und Anwendung kennen und werden mit modernen Verfahren zur Analyse von Zusammensetzung und Struktur vertraut. Besonderes Gewicht wird auf die Vermittlung praktischer Fertigkeiten gelegt; die Studierenden sollen durch möglichst selbständige Tätigkeit die Herstellung, Verarbeitung und Charakterisierung der Werkstoffe auch in der Laborpraxis kennen lernen.
Die Arbeitsplätze der AbsolventInnen finden sich vor allem in werkstoffchemisch - werkstofftechnisch tätigen Betrieben und Institutionen, so in Forschung und Entwicklung, Produktion, Labor, Beratung und  Qualitätssicherung. Aufgrund der großen Bedeutung der werkstofftechnischen Industrie und der großen Nachfrage an hochqualifizierten MitarbeiterInnen können die Berufsaussichten als sehr gut bezeichnet werden.
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit, die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.

Information:

Univ. Prof. Dr. Herbert Danninger
E hdanning@mail.zserv.tuwien.ac.at
T +431 58801 16110

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Technische Chemie – Materialchemie

Die Entwicklung neuer Materialien hat entscheidend zum technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte in einer Vielzahl von Bereichen beigetragen. Dabei spielen völlig neue Materialkonzepte, z.B. Nanomaterialien, anorganisch-organische Hybridmaterialien, Materialien in Nicht-Gleichgewichtszuständen oder biomimetische Materialien, eine ganz entscheidende Rolle. Die Entwicklung derartiger Materialien erfordert ein solides Verständnis der Beziehungen zwischen Zusammensetzung, Struktur und Morphologie der Materialien und deren chemischen und physikalischen Eigenschaften. Der Studiengang Materialchemie vermittelt chemische und physikalische Grundlagen aller wichtigen Materialklassen, von organischen Polymeren, über hybride Materialien bis hin zu keramischen Materialien und Metallen.
AbsolventInnen des Studiengangs werden aufgrund Ihrer chemische Kompetenz in die Lage versetzt, Materialien für unterschiedliche Anforderungen zu synthetisieren, zu modifizieren und zu charakterisieren, sowie deren Einsatzmöglichkeiten abzuschätzen und zusammen mit Physikern und Werkstoffwissenschaftlern materialwissenschaftliche Probleme zu lösen. Dazu werden Vorlesungen und Übungen angeboten, die präparative, theoretische, analytische, physikalisch-chemische und anwendungsbezogene Aspekte klassischer und moderner Materialien zum Inhalt haben.
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit, die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.

Information:

O.Univ. Prof. Dr. Ulrich Schubert
E uschuber@mail.zserv.tuwien.ac.at
T +431 58801 15320

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Technische Chemie – Chemische Prozesstechnik

Dieses Masterstudium richtet sich in erster Linie an jene AbsolventInnen des Bachelorstudiums „Technische Chemie“, die eine weiterführende Ausbildung in Richtung großtechnische Umsetzung von chemischen Prozessen und Verfahren anstreben. Dabei werden die Studierenden besonders an die beruflichen Anforderungen von technischen Führungskräften in der chemischen Industrie herangeführt.
Neben der Verfahrensentwicklung ist der Übergang von diskontinuierlichen zu kontinuierlichen Prozessen als auch die Maßstabsvergrößerung von entscheidender Bedeutung. Dazu werden die Methoden der Prozesssimulation und des Projektmanagements vermittelt. An Hand von ausführlichen Beispielen aus der Praxis wird die Auslegung großtechnischer Anlagen und Prozesse (Basic Engineering) im Rahmen einer Projektorganisation geübt. Auf dieser Grundlage wird das Auge für die wirtschaftlichsten und umweltschonendsten Varianten großtechnischer Realisierungen geschärft.
Das Masterstudium „Technische Chemie – Chemische Prozesstechnik“ zielt auf jene Studierende ab, die sich gleichermaßen kreativ wie interdisziplinär im Bereich der Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik chemischer Prozesse sowie der Konzeption, des Aufbaus und Betriebes von Chemieanlagen betätigen wollen. Neben der Vermittlung der dazu erforderlichen Ausbildung werden die Bereiche Energietechnik, Abfallwirtschaft, Umwelttechnik und Sicherheitstechnik weiter vertieft.
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit, die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.

Information:

Ao.Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Anton Friedl
E anton.friedl.tuwien.ac.at
T +43-1-58801-166200
F +43-1-58801-15999

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Biotechnologie und Bioanalytik

Das Masterstudium „Technische Chemie – Biotechnologie und Bioanalytik“ bildet BiotechnologInnen und BioanalytikerInnen mit Fokus auf die Entwicklung, Kontrolle und Verbesserung industrieller Prozesse mit vertiefter Ausrichtung in industrieller Gentechnik und dem weiteren Fokus auf Bioanalytik und Bioinformatik aus.
Die AbsolventInnen dieses Masterstudiums sollen die Fähigkeit besitzen, die (insbesondere anwendungsrelevanten) wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Biotechnologie, Biochemie, Gentechnik, Mikrobiologie, Bioinformatik und Analytischer Chemie zu verstehen und fachübergreifend anzuwenden. Der/die AbsolventIn hat eine Brückenfunktion bei der Verknüpfung der Grundlagen moderner Biowissenschaften mit deren technologischer Umsetzung, Problemlösung im up- und downstream Bereich, analytischer Kontrolle und Steuerung. Mit diesem Profil besitzt er/sie breite Einsetzbarkeit und Problemlösungskapazität auf dem Gebiet moderner Biotechnologie und Bioanalytik (wissenschaftliche Forschung und Entwicklung, Produktion, Labor, Consulting, Registrierung und Qualitätsmanagment).
Ausbildungsschwerpunkte sind die Vernetzung von Biowissenschaften (Biochemie, Gentechnik, Mikrobiologie, Bioinformatik), instrumenteller biochemischer Analytik und technischer Umsetzung (Biotechnologie, Bioverfahrenstechnik) in der industriellen Praxis inkl. Qualitätssicherung / GLP (= Good Laboratory Practice) / GMP (= Good Manufacturing Practice).
Im Studium beinhaltet 40 ECTS-Punkte Pflicht-LVAs, 41 ECTS-Punkte Wahlpflicht-LVAs, 9 ECTS-Punkte für freie Wahlfächer und soft skills sowie 30 ECTS-Punkte für die Masterarbeit, die im Rahmen eines kleinen Forschungs-projekts angelegt ist und die Studierenden bereits an hochwertige Forschung heranführt.

Information:

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Chemie und Technologie von Materialien

Das Masterstudium Chemie und Technologie der Materialien wird gemeinsam mit der Universität Wien als interuniversitäres Studium angeboten. Die Studierenden können ohne bürokratische Hürden Lehrveranstaltungen an beiden Universitäten absolvieren.

Das Masterstudium Chemie und Technologie der Materialien vermittelt eine vertiefte, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Bildung, welche die

Absolventinnen und Absolventen sowohl dazu befähigt, sich im Rahmen einer facheinschlägigen Doktoratsstudiums weiter zu vertiefen, als auch eine Beschäftigung in Tätigkeitsbereichen an der Schnittstelle zwischen Chemie und Technologie der Materialien aufzunehmen und sie international konkurrenzfähig macht.Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs haben ein breites, auf chemischen und physikalischen Grundlagen aufgebautes Verständnis der Beziehungen zwischen Zusammensetzung, Struktur und Morphologie von Materialien einerseits und deren chemischen und physikalischen Eigenschaften andererseits. Ihre chemische Kompetenz versetzt sie in die Lage, Materialien für unterschiedliche Anforderungen zu synthetisieren, zu modifizieren und zu charakterisieren.

Die während des Studiums erworbenen theoretischen und praktischen Fähigkeiten versetzen sie in die Lage, die entsprechenden Synthese-, Verarbeitungs- und Charakterisierungsmethoden problem- und zielorientiert anzuwenden, sowie eine dem Anwendungszweck angemessene Materialauswahl zu  treffen.

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind in der Lage, sowohl selbständig als auch im Team mit Ingenieuirinnen und Ingenieuren, Physikerinnen und Physikern, Werkstoffwissenschafterinnen und Werkstoffwissenschaftern und anderen Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschaftern Lösungsansätze für materialchemische Fragestellungen zu erarbeiten, die für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts von Bedeutung sind.

Regelstudiendauer: 4 Semester (120 ECTS)

Aufnahmebedingung: Bachelorstudium Technische Chemie bzw. abgeschlossenes facheinschlägiges Studium einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. Als facheinschlägig zählen insbesondere die Bachelor-, Master- und Diplomstudien der Studienrichtungen:

  •  Technische Chemie
  •  Chemie

Weiterführende Links

Lehrveranstaltungen an der TU Wien

Das Studium an der Universität Wien