Technische Universität Wien
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Durch die Kombination moderner Materialprüfung mit numerischer Modellierung wurde an der TU Wien eine theoretische Grundlage für die Optimierung des Aufbaus von hochbelasteten Straßenkonstruktionen und für innovative Entwicklungen im Verkehrswegebau geschaffen. So konnte unter anderem die Auswirkung der Verwendung von Rohöl aus unterschiedlichen Herkunftsländern für die Bitumendestillation auf die Gebrauchseigenschaften von Asphalt identifiziert und somit ein gezieltes Mixdesign ermöglicht werden. Das Bild zeigt eine Aufnahme der Bitumenoberfläche mit charakteristischer "bienenartiger" Mikrostruktur im Rasterkraftmikroskop.
Link: http://www.istu.tuwien.ac.at/forschungprojekte/forschungsschwerpunkte.html

Durch Kombination numerischer Homogenisierungsverfahren mit Versuchstechnik auf Mikroebene (z.B. Nanoindentation, Rasterelektronenmikroskopie) werden Prognosemodelle für das mechanische Verhalten von mikrostrukturierten Materialien, wie Holz, Beton (sh. Bild), Asphalt oder Knochen entwickelt, die eine Verknüpfung des mikrostrukturellen Aufbaus mit dem makroskopischen Verhalten bieten. Die Einsatzbereiche solcher Modelle reichen  von der Computersimulation des Auslastungsgrads einer Tunnelschale während des Vortriebs, wie beispielsweise im Lainzer Tunnel erfolgreich angewendet, über das Design neuer Holzwerkstoffe bis hin zur Osteoporosediagnostik und -therapie.
Link: http://www.imws.tuwien.ac.at/forschung.html

In enger Zusammenarbeit mit der Industrie werden hochfeste und ultra-hochfeste Betone (HPC, UHPC) entwickelt, die eine stahlähnlich hohe Druckfestigkeit und eine gegenüber herkömmlichen Betonen erhöhte Dauerhaftigkeit aufweisen. Dies ermöglicht eine wesentlich filigranere und ressourcenschonendere Bauweise. Vordergründiges Ziel der Forschungsaktivitäten ist es, den noch lückenhaften Wissensstand über das mechanische Verhalten zu verbessern und das gezielte Einstellen der angestrebten Werkstoffeigenschaften durch individuelle Wahl der Ausgangsstoffe zu ermöglichen. Das Bild zeigt das spröde Versagen eines Betonprüfkörpers im Druckversuch in Form eines Splitterbruchs.

Link: http://www.bl.tuwien.ac.at/