Technische Universität Wien
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Grundsätzliches

Die wesentlichste Frage bei (bisherigen) Tabu-Themen wie sexueller Belästigung (ev. in Verbindung mit Mobbing), ist, was tun?

Als Angehörige/r der TU Wien / einer Universität / gibt es vor allem die Möglichkeit, vorsorgend zu einem menschengerechten Arbeits- und Studienklima beizutragen.

Partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz ist die Basis für konstruktive Kooperation -
egal, ob als Kollegin/Kollege oder als Vorgesetzte/r, als Weisungsgebundene/r oder als Person, die ein Einzel-Personen-Projekt durchführt, als Studierende/r, als Lehrende/r, als Forschende/r, als Verwaltende/r oder als technische Fachkraft, als Lehrling oder als emeritierte/r Professor/in.

SPRACHE und VERHALTEN sollte achtungsvoll und angemessen sein.

Sprachliche Gleichbehandlung

Anti-Mobbing

Wer sich selbst möglichst korrekt und neutral ausdrückt, über Menschen achtungsvoll spricht, nimmt jeglicher abwertenden „Witzkultur“ den Boden und gibt ein gutes Beispiel für partnerschaftliches Zusammenarbeiten.

Wer sich sachlich-korrekt verhält, Freundlichkeit nicht mit Übergriffigkeit verwechselt und die sozialen und intellektuellen Grenzen sowie die räumlich angemessenen Distanzen respektiert, trägt dazu bei, dass Grenzüberschreitungen anderer auffallen und nicht mehr als Normalität durchgehen.

Wenn die angemessenen Distanzen aufgrund unvertrauter oder sehr beengter Raumverhältnisse oder durch das Zusammentreffen mit unbekannten Menschen nicht klar sind (gegenseitig unbekannte kulturelle/religiöse/verhaltensgewohnte Hintergründe), ist Abwarten und besondere Aufmerksamkeit gefragt.