Technische Universität Wien
> Zum Inhalt

Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

Sprache ist nicht neutral...

Da durch Sprache Geschlechterrollen und –perspektiven reproduziert werden, ist es wichtig eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden. Als Hilfestellung zur Vermeidung von sprachlicher Diskriminierung und zur bewussten Verwendung von Sprache hat der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen einen Folder mit Tipps zur geschlechtergerechten Formulierung herausgegeben.

Der Folder informiert über die verschiedenen Möglichkeiten der geschlechtergerechten Sprache und verdeutlicht anhand von Beispielen deren Anwendung. Es werden auch Beispiele in englischer Sprache angeboten.

Der Folder kann hier heruntergeladen werden. Als Printversion kann er vom Büro des Arbeitskreises bezogen werden.

__________________________________________________________________________________

Sprachliche Gleichbehandlung

Erfordernis sprachlicher Gleichbehandlung

Geschlechterneutrale Schreibweise oder männliche und weibliche Wortform parallel verwenden
(siehe Satzungsteil der TU Wien, § 11).

"Frauen sind mit gemeint" ist nicht geschlechtergerecht.

Geschlechtergerechtes Formulieren ist ein wichtiger Aspekt zur Herstellung der Geschlechtergleichstellung (vgl. § 1 (9) UG 02), da es sprachliche Gleichbehandlung ist. Das Sichtbarmachen von Frauen und Männern in der und durch die Sprache entspricht daher nicht nur grammatikalischer Genauigkeit, sondern angemessenem gesellschaftlichen Verhalten (vgl. § 3 (9) UG 02).

Die geschlechtergerechte Sprache ist daher auch in Ausschreibungstexten anzuwenden.

Hier finden Sie genauere Informationen zu "Geschlechtergerechtes Formulieren in der öffentlichen Verwaltung".

__________________________________________________________________________________

Überblick und Materialsammlung

Das Bundesministerium für Bildung bietet einen Überblick zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern und stellt hierfür mehrere Leitfäden zur Verfügung:https://www.bmgf.gv.at/home/Frauen_Gleichstellung/Gleichbehandlung/Sprachliche_Gleichbehandlung/Sprachliche_Gleichbehandlung_von_Frauen_und_Maennern

 

Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien veranschaulicht das Problemfeld mittels konkreter Beispiele (basierend auf empirischen Ergebnissen) und liefert einen rhetorischen Werkzeugkoffer, indem Argumente und Gegenargumente zur sprachlichen Gleichstellung demonstriert werden. Zudem wird auch thematisiert, wie eine visuelle Gestaltung geschlechtergerecht und frei von geschlechtsspezifischen Stereotypen erreicht werden kann.
Den gelungenen Leitfaden finden Sie hier bereitgestellt zum Download und hier zum Bestellen.

__________________________________________________________________________________

Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen des BMASK

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz hat einen Leitfaden für diskriminierungsfreie Sprache, Handlungen und Bilddarstellungen herausgegeben.

Ziel des Leitfadens ist es, aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren, damit Nichtdiskriminierung und nicht-klischeehaftes, vorurteilsloses Denken zum Alltag werden.

Der Leitfaden kann hier heruntergeladen werden.

____________________________________________________________________________________

Praxis sprachlicher Gleichbehandlung

Einen guten Überblick und konkrete Beispiele für geschlechtergerechtes Formulieren bietet der

Leitfaden zu geschlechtergerechtem Formulieren des BM:UK.

Dieses Überblicksblatt kann auch als Poster verwendet werden.
Bestellung gedruckter Exemplare (A2, doppelseitig) bei:

AMEDIA, A-1141 Wien, Sturzgasse 1a
Tel:+43/1/9821322 - 365 / 311
E-Mail: amedia@cso.co.at

Geschlechtergerechter Sprachgebrauch - Empfehlungen und Tipps

der Frauenministerin

 

__________________________________________________________________________________

Links zu Sprachübungsseiten

__________________________________________________________________________________