Technische Universität Wien
> Zum Inhalt
2018-08-27 [

PR und Marketing

]

TU Austria Innovations-Marathon ging erfolgreich ins Ziel

Der 4. TU Austria Innovations-Marathon stellte 40 Studierende vor eine mehr als nur "sportliche" Herausforderung. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

© TU Austria

Acht Unternehmen legten im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2018 Problemstellungen aus der Praxis in die Hände 40 ausgewählter Alpbach-Stipendiatinnen und -Stipendiaten, die in Teams 24 Stunden Zeit hatten, Lösungen und Prototypen zu entwickeln.

Gemeinsam mit dem Organisationsteam der TU Austria, dem Verbund der drei österreichischen technischen Universitäten TU Graz, TU Wien und Montanuniversität Leoben, haben die Unternehmenspartner reale Herausforderungen als Aufgabenstellungen formuliert. Diesmal mit dabei waren:

  • AVL – Digitalization in the automotive domain
  • Constantia Flexibles – The future packaging of liquids
  • Energie Steiermark – The future of regional caregiving
  • Philips – A business model for health through nutrition
  • LIEBHERR – A new experience with merchandising coolers
  • LOGICDATA – Micro-living solutions
  • MAGNA – Trigger fort he reversal of mobility behaviour
  • voestalpne – Service business modesl for welding

Einen Tag und eine Nacht lang haben die Studierenden im eigens präparierten Arbeitsraum im Alpbacher Kongresszentrum Ideen gewälzt, Lösungsansätze diskutiert und Konzepte ausgearbeitet. Betten gab es keine, dafür bequeme Sitzsäcke, gesunde Snacks, jede Menge Flipcharts, bunte Haftnotizzettel und diverse Materialien für den spontanen Prototypenbau.

1.000 Ideen und eine Lösung

Über 1.000 Ideen wurden geboren, acht davon wurden ausgefeilt und genau 24 Stunden nach dem Startschuss (23.8.2028 um 9 Uhr) den Unternehmenspartnern und Gästen anschaulich präsentiert. Die Auftraggeber aus der Industrie zeigten sich beeindruckt und nehmen frische Inputs mit, die etwas erschöpften Studierenden sind stolz ob der eigenen Innovationskraft und haben wertvolle und interessante Kontakte geknüpft.

Begeistert zeigten sich Wilfried Eichlseder, Rektor der Montanuniversität Leoben und aktuell amtierender Präsident der TU Austria, Sabine Seidler, Rektorin der TU Wien, und Harald Kainz, Rektor der TU Graz: "Die multidisziplinären Studententeams haben in 24 intensiven Stunden innovative Konzepte entwickelt und damit ihre Kreativität, ihr Know-how und ihr Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt. Eine tolle Leistung, die nicht nur die Firmenpartner, die die Aufgaben gestellt hatten, begeistert hat", meinte Präsident Eichlseder.

Das Konzept Innovations-Marathon

Ein Innovations-Marathon gliedert sich in drei Phasen: Mit dem Start-Gong erfahren die Teams, an welcher Fragestellung sie arbeiten werden – die rund zehnstündige Analysephase beginnt. Darauf wird besonders großer Wert gelegt. Nicht selten ist ein vermeintlich technisches Problem bei näherer Betrachtung eher ein Kommunikations- oder Designproblem. Am Ende der Analysephase formulieren die Teams die Aufgabenstellungen gemeinsam mit den Unternehmenspartnern neu, dann folgt die Inkubationsphase: Die Studierenden verlassen ihre Arbeitsplätze, lenken sich von der Fragestellung ab und geben ihrem Unterbewusstsein die Möglichkeit, die große Informationsmenge zu verarbeiten. Die Lösungsphase kann beginnen: Die Teams sind tief in ihren Themen eingetaucht, generieren möglichst viele Ideen und arbeiten fokussiert an konkreten Lösungskonzepten. „Aus Unternehmenssicht sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heutzutage möglichst viel Kreativität mitbringen. Nur wenige haben jedoch einen professionell geführten Kreativprozess miterlebt. Die Erfahrungen beim Innovations-Marathon geben den Studierenden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Zuversicht, künftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern“, sagt Mario Fallast.

Impressionen des 4. TU Austria Innovations-Marathons sind auch auf Facebook und auf Instagram zu finden: www.facebook.com/MU.Starter und www.instagram.com/montanunileoben

Der 4. TU Austria Innovations-Marathon fand im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche statt, die von AIT Austrian Institute of Technology und ORF Radio Ö1 veranstaltet werden.