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2018-10-12 [

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Einladung zu „Die Neugier in der Wissenschaft”

Junge Wissenschaftstalente wie Miriam Unterlass, Chemikerin an der TU Wien, am 22.10. im Gespräch im RadioKulturhaus

Miriam Unterlass, Foto © Karoline Wolf

Im neuen Format des Wissenschaftsgesprächs mit einer jungen Wissenschaftsgeneration werden über Fachgrenzen hinweg die Chancen diskutiert, der Neugier zum Erfolg zu verhelfen.

Menschen kommen als neugierige Wesen zur Welt. Schon Babys erforschen ihre Umwelt indem sie Hypothesen aufstellen und testen. Eine „unersättliche Neugier” (Helga Nowotny) steht auch am Anfang der Wissenschaft. Viele große Entdeckungen der Wissenschaftsgeschichte kamen von Frauen und Männern, die von Neugier getrieben waren und dabei nicht das Ziel hatten, Nützliches zu produzieren. Neugier allein reicht aber nicht aus, Neues zu schaffen. Wissenschaft und Gesellschaft stehen vor der Frage, wie die Dynamik bahnbrechender Erkenntnisse zu verstehen, zu fördern und innovativ zu gestalten ist.

 

 

Facts

Montag, 22. Oktober 2018
19:00
RadioKulturhaus, Großer Sendesaal
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien


Anmeldung erforderlich unter:
01 501 70 377 oder radiokulturhaus@orf.at 

Weitere Informationen unter www.wienervorlesungen.at

 

Programm

Begrüßung

Daniel Löcker, MA 7

Impulsvortrag

Helga Nowotny, Professorin emerita der ETH Zürich

„Da Neugier nicht weiß, wohin sie führt, muss sie gesellschaftlich gezähmt werden. Die Wissenschaft darf ihrer Neugier folgen – doch sie muss ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft immer wieder erneut reflektieren und danach handeln”.
Helga Nowotny

Anschließendes Gespräch mit

  • Helga Nowotny, Professorin emerita der ETH Zürich
  • Michael Eichmair, Lehrstuhl für Globale Analysis an der Uni Wien
  • Elisabeth Oberzaucher, wissenschaftliche Direktorin von Urban Human und Verhaltensbiologin an der Uni Wien
  • Miriam Unterlass, Chemikerin an der TU Wien

Moderation

Martin Bernhofer, Leiter der Ö1-Abteilung „Wissenschaft, Bildung, Gesellschaft”

 

Miriam Unterlass

Miriam Unterlass studierte Chemie und Materialwissenschaften in Würzburg, Southampton und Lyon. 2011 promovierte sie am Max Planck Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm, danach forschte sie als Postdoc an der ESPCI in Paris. Im Dezember 2012 wechselte sie ans Institut für Materialchemie der TU Wien, wo sie die Junior Research Group „Advanced Polymer Materials“ aufbaute.

Miriam Unterlass wurde 2017 mit einem der hochdotierten START-Preise ausgezeichnet.

Sie forscht an neuen Herstellungsverfahren für spezielle Hochleistungs-Materialien, die bisher nur unter Einsatz von giftigen Lösungsmitteln erzeugt werden konnten. Unterlass konnte zeigen, dass sich bei hohem Druck und hoher Temperatur oft viel umweltfreundlichere Synthesemethoden entwickeln lassen.

Mehr über Miriam Unterlass und ihr Team: www.unterlasslab.com