Technische Universität Wien
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2010-02-05 [ ]

K-Projekt für zerstörungsfreie Prüfung und Tomografie feierlich eröffnet

Am 4. Februar 2010 eröffneten in Wels die Technische Universität Wien, die FH OÖ und die RECENDT GmbH gemeinsam mit 11 Unternehmenspartnern das K-Projekt. Gemeinsam wird nun bis 2014 an praxisnahen Methoden zur zerstörungsfreien Prüfung und Tomografie geforscht und entwickelt. Die innovativen Ergebnisse kommen in der Flugzeug-, Auto-, Maschinenbau- und Werkstoffindustrie zur Anwendung.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde das K-Projekt den über 100 Gästen aus Politik, Forschung sowie Industrie vorgestellt und feierlich eröffnet. Das K-Projekt für ZPT – gefördert von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG –  ist eine Forschungskooperation im Sinne des Kompetenzzentren-Programms COMET der Österreichischen Bundesregierung. Partner aus Industrie und Forschung bearbeiten 5 Jahre lang gemeinsam ein Forschungsvolumen von 7 Millionen Euro mit dem Ziel der Entwicklung neuer Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung und Tomografie.

Anwendungsorientiertes Forschungszentrum verbindet Wissenschaft und Praxis


Sicherheit, Qualität, Material- und Technologieinnovationen sowie Kostenreduktion stehen bei der Produktion von Bauteilen an oberster Stelle. Methoden wie die industrielle Computer-Röntgentomografie, Optische Kohärenztomografie oder Laserultraschall ermöglichen die Charakterisierung und Prüfung eines Werkstoffes, ohne diesen zu zerstören und damit unbrauchbar zu machen. Durch diese bedeutenden Vorteile haben zerstörungsfreie Prüfmethoden (ZfP) stark an Bedeutung gewonnen und werden von der Industrie verstärkt vorangetrieben.

Als wissenschaftliche Partner des K-Projekts bringen TU Wien, RECENDT und FH OÖ ihre Expertise im Bereich der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, Materialcharakterisierung und Tomografie ein.

Das Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie der TU Wien deckt mit seiner Forschung und Lehre das breite Spektrum der Ingenieurwerkstoffe ab - von Kunststoffen, Verbundwerkstoffen bis Stahl.

Die FH OÖ ist neben der Lehre auch in der Forschung Österreichs größte Fachhochschule und konnte in zahlreichen geförderten Projekten im Bereich der Thermografie und der Computertomografie Know How aufbauen.

Die Research Center for Non Destructive Testing GmbH (Kurzform RECENDT, ehemals Abteilung Berührungslose Sensorik der Upper Austrian Research GmbH) realisiert kundenspezifische, maßgeschneiderte Hightech-Lösungen im Bereich der Materialcharakterisierung, Qualitätssicherung und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung über die gesamte F&E-Prozesskette bis hin zur Entwicklung neuester Gerätetechnologien für den Einsatz in der Industrie. Durch die Kooperation entsteht nun eine einzigartige Wissensbasis für ein anwendungsorientiertes ZfP-Forschungszentrum in Österreich.

Die Liste der Projektpartner aus der Industrie ist namhaft:  Borealis Polyolefine GmbH, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, edevis GmbH, FACC AG, FCI Austria GmbH, Georg Fischer Eisenguss GmbH, Gruber & Kaja High Tech Metals GmbH, Lenzing AG, ÖGfZP – Österreichische Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung, Plansee SE, voestalpine Stahl GmbH.

Webtipps: www.tuwien.ac.at/wwwt; www.3dct.at; www.recendt.at