Technische Universität Wien
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2015-09-07 [

Christine Cimzar-Egger

 | Büro für Öffentlichkeitsarbeit ]

Erforschen-Erfinden-Erleben: Die TU Wien beim Wiener Forschungsfest 2015

Virtuelles Fallschirmspringen, Zahn- und Knochenersatz aus dem 3D-Drucker oder ein Mondlandemodul – die TU Wien ist mit vielen spannenden Projekten heuer wieder beim Wiener Forschungsfest vertreten.

TU-Rektorin Sabine Seidler, Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, Vizebürgermeisterin Renate Brauner umringt vom TU Space Team

40 Austeller_innen präsentieren bei der größten Veranstaltung für Forschung und Innovation in Österreich am 12. und 13. September 2015 ihre Innovationen – alle made in Vienna.  Auf der Bühne sorgt unter anderem Science Buster Werner Gruber für Unterhaltung. Das große Forschungszelt beim Wiener Naschmarkt hat jeweils von 10:00-18:00 Uhr geöffnet. Kinder können mit einem WIFFzack-Pass ausgestattet auf eigene Faust die Mitmachausstellung erkunden. Darüber hinaus gibt es jede halbe Stunde Familien- und Standard-Führungen. Erstmals gibt es heuer auch ein sogenanntes "Innovation Lab", wo Workshops und Vorlesungen für Groß und Klein angeboten werden: Von der Zauberschule für Informatik bis Hollywood Hacking.

TU Wien beim Forschungsfest
Auch die TU Wien ist mit spektakulären Exponaten wie dem virtuellen Fallschirmsprungsimulator oder einem Mondlandemodul, das von Studierenden entwickelt und gefertigt wurde, mit dabei. "Forschung macht den TU-Wissenschafterinnen und -Wissenschaftern und den Studierenden Freude", so TU-Rektorin Sabine Seidler. "Diese Begeisterung spiegelt sich in den Ergebnissen wider, die wir beim Forschungsfest zeigen werden. Wir freuen uns auf viele Neugierige!"

Ausstellungsstationen der TU Wien beim Forschungsfest:

  • Jump into the Future – virtueller Fallschirmsprung (Horst Eidenberger, Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme)
  • Robot Evolution (Markus Vincze, Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik; TU-Spin-off Blue Danube Robotics)
  • Lunar Landing Modul/Prototyp Mondlandegerät (Dominik Kohl, TU Space Team)
  • Neue Möglichkeiten in 3D-Druckverfahren – Ersatzmaterialien für Zähne und Knochen (Jürgen Stampfl, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie; Robert Liska, Institut für Angewandte Synthesechemie; Lithoz GmbH)
  • eRacing Team (Daniel Grimm, TU Racing Team)
  • Sturzsensor Fearless Life Comfort System (Martin Kampel, Institut für Rechnergestützte Automation; CogVis GmbH)
  • Mobiles Setup für Terahertz-Bildgebung: Ungefährliche „Röntgenstrahlen“ (Michael Krall, Institut für Photonik)

Die Aussteller_innen reichen heuer vom Kleinunternehmen über Weltmarktführer bis hin zu Universitäten und Fachhochschulen und zeigen damit die Vielfalt und Stärke von Forschung in Wien. Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien: "Die Anzahl der forschenden Unternehmen hat sich in Wien in den letzten 15 Jahren mehr als verdreifacht. Allein der Life Science Bereich erwirtschaftet über 9 Mrd. Beim Forschungsfest können sich alle selbst ein Bild über die neuesten Entwicklungen in diesen und anderen Bereichen machen. Von der Allergieforschung bis hin zur Datenbrille gibt es 40 spannenden Exponate – alle entwickelt und erforscht in Wien!"

Das Wiener Forschungsfest ist eine Initiative von Vizebürgermeisterin Renate Brauner und wird seit seiner ersten Austragung 2008 von der Wirtschaftsagentur Wien veranstaltet. "Ich bin immer wieder begeistert von der Vielfalt an innovativen Ideen, die in Wien entwickelt werden. Über 40.000 Menschen arbeiten im Bereich Forschung. Das sind hochwertige Arbeitsplätze für heute, aber vor allem auch für die Zukunft", so Renate Brauner. "Damit Wien wirtschaftlich stark und stabil bleibt, investieren wir langfristig in die heimische Forschung. Von 1998 bis 2013 haben sich die Wiener Forschungsausgaben auf rund 3,2 Mrd. Euro beinahe verdoppelt."

Das Wiener Forschungsfest 2015
Naschmarkt (U4 Kettenbrückengasse/Ausgang Eggerthgasse)
Samstag 12. – Sonntag 13. September 2015 jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen zum Forschungsfest
Übersichtsplan


Bilder:
Plakat: © Wiener Forschungsfest 2015
Gruppenfoto: © PID/Krischanz