Technische Universität Wien
> Zum Inhalt

Forschungsschwerpunkt Materials and Matter

Die Eigenschaften von Materialien verstehen

Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit – ganze historische Epochen benennen wir nach den Materialien, die damals verarbeitet wurden. Welche Materialien werden in Zukunft unser Leben bestimmen? Die TU Wien leistet in vielen ganz unterschiedlichen Forschungsprojekten wichtige Pionierarbeit auf der Suche nach den Materialien von morgen.
Materialwissenschaft ist ein ganz besonders interdisziplinäres Gebiet. Manche Forschungsfragen lassen sich nur dann beantworten, wenn unterschiedliche Fachrichtungen zusammenarbeiten. An der TU Wien gibt es höchst erfolgreiche fakultätsübergreifende Forschungsprojekte: Etwa die Arbeit an Metalloxiden, im Grenzbereich zwischen Physik und Chemie, oder die lichtgesteuerte Herstellung von Mikrostrukturen, an denen Forschungsteams aus Maschinenbau und Chemie beteiligt sind.

Das Große und das Kleine

Materialforschung wird auf ganz unterschiedlichen Größenskalen betrieben: Sie beschäftigt sich mit den atomaren Eigenschaften neuartiger Nanostrukturen genauso wie mit der Festigkeit neuer Baumaterialien oder speziellen Metallen für Autos oder Flugzeuge. Manchmal ist es auch unerlässlich, die mikroskopische und die makroskopische Welt in einem Forschungsprojekt zu vereinen. Makroskopische Materialeigenschaften lassen sich auf Mikro-Ebene erklären. Ganz neue, exotische Materialeigenschaften versprechen spannende technologische Anwendungen. Das Phänomen der Supraleitung stellt uns bis heute vor ungelöste Fragen. Faszinierende neue elektromagnetische Materialeigenschaften spielen eine wichtige Rolle in der Mikroelektronik. In solchen besonders grundlegenden Forschungsgebieten hängt die Materialforschung eng mit den Forschungsschwerpunkten "Quantum Physics and Quantum Technologies" sowie "Computational Science and Engineering" zusammen. Viele der besten Materialien hat die Natur bereits erfunden. Biomimetik, das Nachahmen von Ideen aus der Natur für technologische Anwendungen, spielt gerade in der Materialforschung eine wichtige Rolle. Mikrostrukturen auf der Haut von Haifischen optimieren ihre hydrodynamischen Eigenschaften. Bäume wachsen dutzende Meter in den Himmel, weil ihr Holz ihnen bemerkenswerte Stabilität verleiht. Wenn wir die Tricks der Natur verstehen, können wir sie nachahmen und schließlich in der technologischen Nutzung noch weit über die natürlichen Vorbilder hinausgehen.

News

Montag, 2018-09-10

Birks award für Christina Streli

Prof. Christina Streli (links) erhält den Birks Award.

Bei der Denver X-Ray Conference in Colorado (USA) wurde Prof. Christina Streli von der TU Wien mit dem „Birks Award“ ausgezeichnet. Mehr


Mittwoch, 2018-09-05

Blickpunkt Forschung: Materialinnovationen @ TU Wien am 19. September 2018

Symbolbild - eine Hand hält bunt gefärbte Bohr-Aufsätze

Materialwissenschaft ist ein sehr interdisziplinäres Gebiet. Manche Forschungsfragen lassen sich nur dann beantworten, wenn unterschiedliche Fachrichtungen zusammenarbeiten. An der TU Wien gibt es dazu höchst erfolgreiche Forschungsprojekte. Die... Mehr


Dienstag, 2018-08-28

Zweidimensionalen Materialien beim Wachsen zusehen

Bernhard C. Bayer

Atomar dünne Kristalle werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen – aber wie genau lässt sich der Kristallisationsprozess steuern? Eine neue Methode eröffnet nun neue Möglichkeiten. Mehr


Freitag, 2018-08-24

Die saubersten Wassertropfen der Welt

In der Vakuumkammer wird ein hochreiner Eiszapfen hergestellt und dann geschmolzen.

Welche Effekte verursacht Wasser auf extrem sauberen Oberflächen? An der TU Wien konnte man mit eine neuen Messmethode zeigen, dass winzige Verunreinigungen Erstaunliches bewirken. Mehr


Donnerstag, 2018-08-16

Mit dem „Living Book“ bei 3D-Druck auf dem Laufenden bleiben

3D Printing and Biofabrication, das "Lebende Buch"

Um mit den raschen Entwicklungen in sich stark verändernden Forschungsbereichen Schritt zu halten, braucht es neue Publikationskonzepte. Das „Living Book“ entwickelt sich mit der Forschung mit und ist so immer am neuesten Stand. Mehr


Montag, 2018-08-13

Die künstliche Plazenta im Labor

Denise Mandt im Labor

Um wichtige Bio-Membranen besser zu verstehen, muss man zu neuen Methoden greifen: An der TU Wien stellte man mit 3D-Druck-Verfahren eine künstliche Plazentabarriere auf einem Chip her. Mehr


Donnerstag, 2018-08-02

Hightech-Bakterien: So wird Wien zum Bio-Hotspot

Anzucht von Mikroorganismen unter kontrollierten Bedingungen in den Bioreaktoren der TU Wien

Der Wirtschaftskammerpreis 2018 geht an Oliver Spadiut. Er startet ein Projekt, das Bakterien auf kontrollierte und effiziente Weise dazu bringen soll, Antikörperfragmente herzustellen. Mehr


Montag, 2018-07-30

TU Wien erfolgreich bei KIC-Forschungsgroßprojekten der EU

In Form von „Knowledge and Innovation Centers“ hat die EU eine Initiative für innovative Spitzenforschung initiiert – mit besonders hoher Erfolgsrate für Projektanträge. Mehr


Dienstag, 2018-07-17

Immunsystem: T-Zellen sind auf Schnelligkeit ausgerichtet

Mario Brameshuber, Benedikt Rossboth, Florian Baumgart und Gerhard Schütz (v.l.n.r.)

Mit speziellen Mikroskopie-Methoden untersucht man an der TU Wien Immunzellen. Bisherige Vorstellungen vom Aufbau ihrer Oberfläche müssen revidiert werden. Mehr


Dienstag, 2018-07-10

Der perfekte Terahertz-Strahl – mit dem 3D-Drucker

Jan Gospodarič und Andrei Pimenov im Labor

An der TU Wien ist es gelungen, Terahertz-Strahlen nach Belieben zu formen. Dazu braucht man nur eine simple Kunststoff-Blende aus dem 3D-Drucker. Mehr


Seite 1 von 28

1 2 3 .... 28 Nächste >