Technische Universität Wien
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Forschungsschwerpunkt Computational Science and Engineering

Computertechnologien für die Wissensgesellschaft

Neben Experimenten und mathematischen Berechnungen sind Computersimulationen zu einer dritten großen Säule der modernen Wissenschaft geworden.
Viele Forschungsfragen sind heute so komplex, dass sie nur mit aufwändigen numerischen Berechnungen beantwortet werden können. Seit Jahren stößt die TU Wien mit Leistungen aus der Computerwissenschaft auf große internationale Beachtung.

Schneller, besser, genauer
An der TU Wien wird sowohl an den Fundamenten der Computertechnologie geforscht als auch an der Anwendung für konkrete naturwissenschaftliche und technologische Fragestellungen. Neue mathematische Methoden werden entwickelt, um umfangreiche Rechenaufgaben effizienter lösen zu können. In der Informatik werden durch fundiertes Wissen aus dem Software- und Hardwarebereich die Grenzen des Möglichen immer weiter hinausgeschoben. Doch egal wie leistungsfähig große, moderne Parallelrechner werden, egal wie intelligent neue numerische Methoden sind – für die ständig wachsenden Anforderungen, die Wissenschaft und Technik an Computer und ihre Rechenleistung stellen, ist das Beste immer nur gerade gut genug. Ob in der Atomphysik oder der Baustatik, ob in der Materialchemie oder der Strömungslehre – jede Verbesserung der Rechenleistung wird sofort genützt, um die Genauigkeit und Detailtiefe von Simulationen und Modellrechnungen zu erhöhen. An der TU Wien steht ein ganz besonders leistungsfähiger Großrechner für numerische Simulationen zur Verfügung: Der Vienna Scientific Cluster (VSC) wird an der TU Wien betrieben und gemeinsam mit anderen österreichischen Universitäten für viele unterschiedliche Forschungsprojekte genutzt. Ein Beispiel für die exzellente Forschung in diesem Bereich sind die computergestützten Materialwissenschaften. Das fakultätsübergreifende Kooperationszentrum "Computation of Materials" gilt als eines der weltweit führenden Forschungszentren in der quantenmechanischen Berechnung von Materialeigenschaften. Wenn man das Verhalten der kleinsten Materiebausteine versteht, kann man nicht nur grundlegende naturwissenschaftliche Rätsel lösen, sondern auch neue Werkstoffe für die Industrie entwickeln.

News

Donnerstag, 2010-03-18

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Geraldine Fitzpatrick

Prof. Dr. Geraldine Fitzpatrick

Am 23. März 2010, 17:00 Uhr, hält Univ.Prof. Dr. Geraldine Fitzpatrick (Fakultät für Informatik) ihre Antrittsvorlesung mit dem Titel „Designing technology that works – putting people first“. Mehr


Montag, 2009-12-21

Kinderstube für Roboter

Roboter "Corvid"

Die Zukunft in der Robotik gehört Maschinen, die ihre Umgebung selbständig erkunden und dabei wie Kinder lernen, sich zurechtzufinden. Mehr


Montag, 2009-12-07

TU Wien investiert 1,5 Mio EUR in NachwuchswissenschafterInnen

Im Labor

Mit dem internen Förderprogramm "Innovative Ideen" investiert die Technische Universität (TU) Wien trotz knapper Budgets ca. 1,5 Millionen Euro in 11 NachwuchswissenschafterInnen. Die an den neuen fünf Forschungsschwerpunkten orientierten Projekte... Mehr


Freitag, 2009-11-27

Vienna Scientific Cluster (VSC) - Österreichs schnellster Computer ist eröffnet

BM Johannes Hahn mit den drei Rektoren (links Vizerektor Engl, Uni Wien neben TU-Rektor Skalicky, rechts Boku-Rektor Gerzabek) beim Durchschneiden des roten Bandes. (Foto Zebralabor)

An der Technischen Universität (TU) Wien wurde heute von BM Johannes Hahn der schnellste Hochleistungsrechner Österreichs, der "Vienna Scientific Cluster (VSC)" eröffnet. Mehr


Montag, 2009-10-19

TU-Computergrafikerin erhält Forschungspreis für schmucke Steine

Preisträgerin Andrea Weidlich

Die Wienerin Andrea Weidlich vom Institut für Computergrafik der Technischen Universität (TU) Wien wird am 23. Oktober für ihre Dissertation über die Simulation von Lichteffekten bei Edelsteinen mit dem Hannspeter-Winter-Forschungspreis der TU... Mehr


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