Technische Universität Wien
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Forschungsschwerpunkt Quantum Physics and Quantum Technologies

Die Quantenwelt technisch nutzen

Wie fest die Quantentechnologie heute bereits in unserem Alltag verwurzelt ist, wird uns oft kaum bewusst:
Mikrochips steuern unsere elektronischen Geräte, Laserstrahlendienen zur Informationsübertragung, High-Tech- Sensoren machen unser Leben sicherer. Was vor einigen Jahrzehnten noch akademische Grundlagenforschung war, ist heute die Basis ganzer Industriezweige. Die moderne Elektrotechnik nutzt viele Aspekte der Quantentheorie. Mikroelektronische Bauteile werden mit Erkenntnissen der Quantenforschung weiterentwickelt. Neuartige Lichtquellen werden an der TU Wien hergestellt – etwa spezielle Laser im Terahertz-Bereich, der bisher technologisch kaum zugänglich war, oder Quanten-Kaskaden-Laser, die man für vielseitige Sensorsysteme einsetzen kann. Ultrakurze Laserpulse eröffnen ganz neue Möglichkeiten, die Welt der Atome und Moleküle zu untersuchen. Auch für die Chemie ist fundierte Quanten-Forschung heute unerlässlich – gerade im Bereich der Materialchemie gehen Quantenphysik und Chemie oft nahtlos ineinander über.

Von den Grundlagen zur Quanten-Technologie

Mit spektakulären wissenschaftlichen Erfolgen im Bereich der Quantenforschung sorgt die TU Wien immer wieder für internationales Aufsehen. Atom-Chips ermöglichen tiefere Einblicke in die Atomphysik. Ein besseres Verständnis von Quanten-Interferenz und Quanten-Dekohärenz öffnet die Türen zu möglichen neuen Anwendungen: Vielleicht werden Quanten-Informations-Technologie und Quanten-Computer eines Tages ebenso alltäglich sein wie Mikrochips und Laser. Ohne eine solide theoretische Basis ist eine Weiterentwicklung der Quantentechnologie nicht möglich. In der theoretischen und numerischen Quanten-Forschung reichen die Leistungen der TU Wien von der rechnerischen Analyse von experimentellen Ergebnissen über große quantentheoretische Computersimulationen, wie sie etwa in der Festkörperphysik längst unverzichtbar geworden sind, bis hin zu den fundamentalsten, abstraktesten Fragestellungen, die unsere moderne Naturwissenschaft zu bieten hat – etwa aus dem Bereich der Quantenfeldtheorie, der Stringtheorie oder der Quantengravitation.

News

Mittwoch, 2012-07-04

Jubel über neuentdecktes Teilchen

Wir gratulieren!

Teams aus der ganzen Welt arbeiteten zusammen, um die Entdeckung des Higgs-Bosons möglich zu machen. Auch Forschungsgruppen aus Wien spielten eine wichtige Rolle. Mehr


Freitag, 2012-06-29

TU-Computerprogramm wird zum Welterfolg

Elektronendichte in Kristallen - berechnet mit Wien2k

Weltweit wurde soeben die 2000. Lizenz für das an der Technischen Universität Wien entwickelte Programm WIEN2k vergeben. Mit WIEN2k ist es möglich, die elektronischen Eigenschaften von Kristallen und Oberflächen zu berechnen. Mehr


Donnerstag, 2012-06-28

Dem HIGGS auf den Fersen

Teilchenkollisionen (Foto: HEPHY)

Das Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften lädt am 4. Juli 2012 zur Live-Übertragung des Seminars aus dem CERN, bei dem die Experimente CMS und ATLAS den aktuellen Stand der Suche nach dem Higgs-Boson... Mehr


Montag, 2012-06-25

Sind Photonen die besseren Elektronen?

Markus Kitzler im Laserlabor

Zwischen Laserlicht und Halbleiterforschung: Am Institut für Photonik wird wissenschaftliches Neuland beschritten. Professor Karl Unterrainer erzählt über die Forschungsgebiete seines Institutes. Mehr


Montag, 2012-06-18

Schwarze Löcher als Teilchendetektoren

Künstlerische Darstellung eines schwarzen Loches, umgeben von einer Axionen-Wolke.

Bisher unentdeckte Elementarteilchen könnten sich um schwarze Löcher anlagern und sich dadurch zu erkennen geben, sagen Berechnungen der TU Wien. Mehr


Freitag, 2012-06-08

Helle Röntgenblitze aus dem Laserlabor

Ultrakurze Laserpulse: Audrius Pugzlys im Laserlabor des Instituts für Photonik

An der TU Wien gelang es einem internationalen Forschungsteam, eine ganz besondere Art von heller, kohärenter Röntgenstrahlung herzustellen. Die neue Technologie wurde nun im Magazin „Science“ präsentiert. Mehr


Dienstag, 2012-05-15

Zusehen bei der Geburt eines Elektrons

Markus Kitzler (l) und Xinhua Xie

Elektronische Prozesse in Atomen finden auf unvorstellbar kurzen Zeitskalen statt – Messungen an der TU Wien machen diese Vorgänge nun sichtbar. Mehr


Mittwoch, 2012-05-09

Oberflächenforschung: FOXSI startet PhD-Seminar

Im Vorjahr startete an der TU Wien der Spezialforschungsbereich „FOXSI“, in dem es um Erforschung von Materialoberflächen auf atomarer Ebene geht. Nun wird das erste DissertantInnenseminar abgehalten. Mehr


Mittwoch, 2012-05-09

Neues Material, entworfen am Computer

Bariumtitanat - mit eingebautem Kohlenstoff

Auf Materialien mit bemerkenswerten Eigenschaften stieß man bei Computersimulationen an der TU Wien. Spezielle Kristalle könnten neuartige optische Anwendungen ermöglichen. Mehr


Mittwoch, 2012-04-25

Paradoxes Verhalten in Lasern vorhergesagt

Zwei gekoppelte Mikrolaser – mit Lichtwellen in ihrem Inneren

Neuer Laser-Effekt, entdeckt an der TU Wien: Zwei Laser, die getrennt voneinander hell leuchten würden, können sich in Kombination abschalten. Ein sogenanntes „Laser-Blackout“ ist die Folge. Mehr


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