Technische Universität Wien
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Zulassung zum Studium

Bachelorstudien

Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium ist die allgemeine Universitätsreife. Informationen über weitere Zulassungsvoraussetzungen bzw. zum Aufnahmeverfahren an der TU Wien erhalten Sie von der Studien- und Prüfungsabteilung.

(Vereinzelt erfordern Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums Technische Mathematik eine STEG- oder STEOP-Anmeldebedingung im Curriculum der Informatik oder Elektrotechnik. In diesem Fall ist beim jeweils zuständigen Studiendekan um Befreiung von dieser Anmeldebedingung anzusuchen.)
 
Masterstudien

Eine Zulassung zum Masterstudium setzt ein abgeschlossenes Bachelorstudium einer anerkannten in- oder ausländischen Universität voraus. Jedes der Bachelorstudien der Technischen Mathematik der TU Wien liefert automatisch die Zulassung zu jedem Masterstudium der Mathematik an der TU Wien. Des weiteren werden alle Absolventen der Bachelorstudien Technische Physik und Elektrotechnik der TU Wien automatisch zum Masterstudium Technische Mathematik zugelassen. In allen anderen Fällen hat der Studiendekan zu überprüfen, ob die wesentlichen Vorkenntnisse für das gewählte Masterstudium im Verlauf der bisherigen Studien erworben wurden.

Wenn bei einem fachlich in Frage kommenden Grundstudium nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, so kann der Studiendekan die Absolvierung von zusätzlichen Lehrveranstaltungen im Ausmaß von bis zu 30 ECTS-Punkten im Verlauf des Masterstudiums vorschreiben. Bei einem größeren Manko ist eine Zulassung nicht möglich.

Einreichung in der Studien- und Prüfungsabteilung
 
Doktoratsstudien

Eine Zulassung zum Doktoratsstudium erfolgt je nach Vorstudien zum Dr.techn., Dr.rer.nat. oder Dr.rer.soc.oek. Der Studiendekan hat zu überprüfen, ob die für das gewählte Thema nötigen Grundkenntnisse während der bisherigen Studien erworben wurden. Auch hier sind wie bei den Masterstudien Auflagen möglich.

 Einreichung in der Studien- und Prüfungsabteilung.

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Anerkennung von Prüfungen und Firmenpraktika

Anerkennung von Prüfungen

Prüfungen an anerkannten in- und ausländischen Universitäten können im Einzelfall anerkannt werden, falls sie den im Curriculum vorgeschriebenen Prüfungen gleichwertig sind. Die Anerkennung orientiert sich an folgenden Grundprinzipien:

  • Pflichtfächer: Anerkannt wird, was in Bezug auf Inhalt und Umfang im Wesentlichen gleichwertig ist.
  • Gebundene Wahlfächer: Der Inhalt muss einem Wahlfachkataloge (Wahlmodul) des Studienplans zuordenbar sein.
  • Freie Wahlfächer: siehe nächster Abschnitt

Benötigte Unterlagen:

  • Entsprechendes Antragsformular der TU Wien oder der ERASMUS-Stipendienstelle
  • Zeugnisse über die anzuerkennenden Lehrveranstaltungen
  • grobe Inhaltsübersicht über diese Lehrveranstaltungen (außer der Inhalt geht aus dem Titel klar hervor)
  • bei Zeugnissen ausländischer Universitäten (es muß sich um anerkannte Universitäten handeln): dortige Notenskala und ggf. Information über die dortige Relation Hörsaalstunden - ECTS
  • Achtung: Eine Anerkennung österreichischer Zeugnisse ist nur von einer Studienkennzahl auf eine andere möglich!
  • Prüfungen an der TU Wien sind generell (auch ohne Bescheid) für alle Studien der TU gültig.

Anerkennung von Firmenpraktika

Ein Firmenpraktikum muss mindestens einem Umfang von 6 Wochen ganztägiger Berufstätigkeit entsprechen; dabei muss es sich um eine wissenschaftliche und studienrelevante Tätigkeit handeln. Das Praktikum kann dann im Bachelorstudium als Freifach, im Masterstudium als Projektpraktikum im gebundenen Wahlfach im Ausmaß von 5 Wochenstunden bzw. 7,5 ECTS-Punkten angerechnet werden (jeweils höchstens einmal). Eine Anerkennung im Masterstudium erfolgt nur, wenn nicht bereits ein anderes Projekt im gebundenen Wahlfach gewählt wurde.

Benötigte Unterlagen:

  • Formular Antrag auf Anerkennung von Prüfungen der TU Wien
  • Detaillierte Beschreibung der Tätigkeit in der Firma und eine Unterlage, aus welcher der Umfang der Tätigkeit (Dauer und Beschäftigungsausmaß) hervorgeht.
  • Achtung: Es sind nur Tätigkeiten an außeruniversitären Einrichtungen anerkennbar!

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Freie Wahlfächer und Soft Skills

Freie Wahlfächer können grundsätzlich frei aus dem Lehrveranstaltungsangebot aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten ausgewählt werden. Bitte beachten Sie dabei:

  • Es muss sich um wissenschaftliche Lehrveranstaltungen handeln und ihr Inhalt darf nicht in ohnehin zu absolvierenden Fächern des Curriculums enthalten sein.
  • Im Rahmen der freien Wahlfächer müssen auch die im Studienplan vorgesehenen Lehrveranstaltungen zur Vermittlung fachübergreifender Qualifikationen (Soft Skills) absolviert werden. Dazu zählen Lehrveranstaltungen aus dem Katalog Soft Skills der TU oder dazu vergleichbare Fächer.
  • Zeugnisse über freie Wahlfächer können direkt beim Studienabschluss eingereicht werden, eine gesonderte Anerkennung ist nicht erforderlich. Die Lehrveranstaltungen werden mit den im Zeugnis angeführten ECTS-Punkten, höchstens aber dem 1,5-fachen Wochenstundenausmaß gezählt.

Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich zuvor beim Studiendekan.

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Genehmigung von Diplomarbeiten

Vor Beginn der Bearbeitung einer Diplomarbeit sind das Thema der Arbeit sowie der Betreuer (die Betreuerin) bekanntzugeben. Der Studiendekan überprüft, ob das Thema im Einklang mit dem Qualifikationsprofil der gewählten Studienrichtung steht.

Die Arbeit wird vom Betreuer in TISS (Bereich Lehre, Abschnitt Abschlussarbeiten) erfasst und vom Studiendekan genehmigt.

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Genehmigung von Dissertationen und der individuellen Studienpläne der Doktoratsstudien

Nach Zulassung zum Doktoratsstudium sind das Thema der Dissertation und der Betreuer (die Betreuerin) sowie die gewählten Lehrveranstaltungen der wissenschaftlichen Vertiefung im Ausmaß von 18 ECTS bekanntzugeben. Ferner sind die Dissertationsvereinbarungen zu unterzeichnen.

Der Studiendekan überprüft, ob das eingereichte Dissertationsthema einem an der TU Wien vertretenen Fach zuordenbar ist und die vorgeschlagenen Lehrveranstaltungen für dieses Thema forschungsrelevant sind. Neben Lehrveranstaltungen der TU können auch Lehrveranstaltungen anderer österreichischer oder ausländischer Universitäten in den individuellen Studienplan aufgenommen werden. Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen sind diese Richtlinien zu berücksichtigen.

Benötigte Unterlagen:

  • Formular zur Anmeldung einer Dissertation, Dissertationsvereinbarung und Ansuchen um Genehmigung der wissenschaftlichen Vertiefung mit Unterschrift des Betreuers (der Betreuerin) und des Institutsvorstands; ferner eine kurze Darstellung der Problemstellung der Dissertation (formlos)

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Komissionelle Prüfungen

Lehrveranstaltungsprüfungen

Für die kommissionelle Wiederholung von Lehrveranstaltungsprüfungen ist ein Antrag auf kommissionelle Prüfung am Dekanat zu stellen. Der Studiendekan stellt daraufhin eine Kommission zusammen. Schriftliche Prüfungsteile sind normal zu absolvieren, mündliche Prüfungsteile finden vor der Kommission statt; der Studiendekan ist rechtzeitig vor dem gewünschten Prüfungszeitraum zu kontaktieren.

Diplomprüfungen

Der Abschluss der Diplom- bzw. Masterstudien wird über TISS beantragt. Dabei sind die gewünschten Prüfer und Prüfungsfächer der Diplomprüfung anzugeben (bitte Fächer und nicht Lehrveranstaltungstitel angeben!). Es muss sich um wohlunterschiedene Teilgebiete des Studiums handeln und die beiden Prüfer dürfen nicht derselben Arbeitsgruppe angehören.

Achtung: Kommen Sie vor dem endgültigen Einreichen zur Diplomprüfung zum Studiendekan, um die Prüfer und Prüfungsfächer sowie die Listen der gebundenen und freien Wahlfächer abzeichnen zu lassen!

Einreichung am Dekanat.

Rigorosen

Der Abschluss des Doktoratsstudiums wird mittles des Formulars Ansuchen um Zulassung zum Rigorosum beantragt. Für die Dissertation sind drei Gutachten erforderlich, eines vom Betreuer (der Betreuerin) der Arbeit und zwei weitere Gutachten von Personen, welche nicht Betreuer der Arbeit sind. Zudem muss mindestens einer der Gutachter von einer anderen (in- oder ausländischen) Universität kommen. Der Vorschlag erfolgt durch den Studierenden (die Studierende) und ist vom Studiendekan zu genehmigen.

Die Prüfungskommision kann 3 bis 5 Personen (inklusive des Studiendekans als Vorsitzenden) umfassen. Der Vorschlag erfolgt durch die Studierenden in Abstimmung mit dem Betreuer. Im Allgemeinen werden der Betreuer und einer der beiden weiteren Gutachter der Dissertation der Prüfungskommission angehören; jedenfalls muss mindestens ein Kommissionsmitglied von einer anderen (in- oder ausländischen) Universität stammen. Gutachter und Prüfer in der Kommission müssen eine facheinschlägige Lehrbefugnis besitzen.

Einreichung am Dekanat

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Probleme im Lehrbetrieb

Bitte machen Sie den Studiendekan auf Probleme aufmerksam - nur so kann er aktiv werden und sich gegebenenfalls für die Bereinigung der Situation einsetzen!

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