Technische Universität Wien
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2005-04-14 [

B. Neunteufl

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Mathematik gehört gefördert

Die Mathematik ist ein wesentliches, wissenschaftliches Stärkefeld in Wien und auch wichtiger Impulsgeber für andere Forschungsbereiche. Der WWTF-Vorstand beschloss in seiner Sitzung am 18. März 2005, die Wiener angewandte Mathematik zu stärken und vergab neun Projekte mit insgesamt 4,19 Mio. Euro Fördersumme.


Drei der genehmigten Projekte stammen aus den Wirtschaftswissenschaften. Darunter jenes von Prof. Walter Schachermayer (Institut für Wirtschaftsmathematik an der TU Wien) mit der mathematischen Analyse von Kreditrisiken.



Mit den Partnern Prof. Stefan Pichler (Institut für Kreditwirtschaft der WU Wien), Prof. Uwe Schmock (Institut für Wirtschaftsmathematik der TU Wien) und Prof. Markus Fulmek (Institut für Mathematik der Universität Wien) arbeitet Schachermayer am verstärkten Einsatz von Methoden der stochastischen Finanzmathematikfür das Management von Kreditrisken - mit dem Stichwort Basel II ein sehr relevantes Thema.



Verschiedene Aspekte des Risiko-Managements im Kreditbereich sollen mathematisch modelliert werden und durch die interdisziplinäre Zusammensetzung des Projektteams sollen diese Modelle auch in die praktische Umsetzung gelangen. Mittelfristige Anwendungen werden insbesondere für das optimale Design von Kredit-Derivativen erwartet. Die Fördersumme beträgt 500.000 €, die Projektdauer 4 Jahre.