Technische Universität Wien
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2016-01-21 [

Johanna Dohnal Archiv

]

Johanna-Dohnal-Förderpreis 2016

Der Förderpreis für Studentinnen bzw. Absolventinnen wird auch 2016 wieder vergeben. Einreichungen sind bis 29. Februar 2016 möglich.

Johanna Dohnal

2004, anlässlich ihres 65. Geburtstages, überreichten die SPÖ-Frauen Johanna Dohnal als "Geburtstagsgeschenk" Teilstipendien in Höhe der Studiengebühr für ein Semester. Ein solches Teilstipendium erhielten damals vier Studentinnen. Mit diesem Geburtstaggeschenk wurde die Arbeit Johanna Dohnals, der die Ausbildung von Mädchen und Frauen stets ein zentrales politisches Anliegen gewesen ist, gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen gegen Studiengebühren und für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen gesetzt.

Inzwischen hat die Vergabe von Johanna-Dohnal-Teilstipendien (seit 2006: Förderpreisen) schon Tradition. Seit 2006 werden, wenn auch nicht jährlich, zusätzlich Johanna-Dohnal-Stipendien vergeben, die es einer Studentin ermöglichen sollen, ein halbes Jahr an einem Dissertationsprojekt zu forschen oder zu schreiben.

Die mit der Vergabe der Preise und Stipendien verbundenen Tätigkeiten obliegen dem Verein "Johanna Dohnal Archiv". Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise sind von den jeweils vorhandenen Spenden/Sponsor_innengeldern abhängig.

Richtlinien für die Vergabe

Johanna-Dohnal-Förderpreise werden vergeben an Studentinnen bzw. Absolventinnen von österreichischen Hochschulen und Universitäten (inklusive Fachhochschulen) für Master- bzw. Diplomarbeiten oder Dissertationen (egal, in welchem Stadium sich diese befinden),

  • welche die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie fördern
  • eine Vorbildwirkung auf Mädchen und Frauen in Ausbildung und Studium haben.

Bewerbungen:
Bewerbungen sind bis 29. Februar 2016 sowohl per Post als auch per E-Mail zu richten an:
Johanna Dohnal Archiv
Rechte Wienzeile 97
1050 Wien
archiv@johanna-dohnal.at

Erforderliche Unterlagen:

  • Lebenslauf
  • Abstract (maximal 7.500 Zeichen) des zu unterstützenden Projektes bzw. der zu prämierenden Abschlussarbeit, das folgende Informationen enthält,
    * in welcher Weise die Arbeit den Förderkriterien entspricht
    * Themenstellung
    * Methodenwahl und -begründung
    * Forschungsstand
    * Relevanz der (zu erwartenden) Ergebnisse der Arbeit bzw. der künstlerischen Präsentation.
  • Gegebenenfalls ein Exemplar der fertigen Arbeit
  • Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bewerberin.

Webtipp: http://johanna-dohnal.at/johanna-dohnal-foerderpreis    


Foto: © www.johanna-dohnal.at